BAV in Zürich und Gottesdienst in Konstanz

22.09.2009

Stammapostel Wilhelm Leber am Altar in Konstanz (Foto: NAK Süd)

Workshop zur Einführung des geplanten Katechismus

Nette Geste aus der Gemeinde Konstanz, ein "Bodenseekuchen" (Fotos: NAKI)

Zürich/Konstanz. Die Herbstversammlung der Bezirksapostel der Neuapostolischen Kirche in Zürich brachte den geplanten Katechismus ein gutes Stück voran: die Bezirksapostelversammlung (BAV) beschloss Details zum Informationsfahrplan und Einführungskonzept. Da im kommenden Jahr zu Pfingsten 2010 eine internationale Apostelversammlung stattfinden wird, sollen die leitenden Kirchenämter zuerst über wesentliche Eckpunkte des Katechismus informiert werden.

Am Mittwoch, 16.09.2009, tagte in Zürich die BAV Afrika. Dieses Gremium trifft sich unregelmäßig dann, wenn es Inhalte zu beraten gibt, die für den ganzen afrikanischen Kontinent von Belang sind. Diesmal standen erste Erfahrungen mit dem Pilotprojekt „African Joy“, ein Magazin für Kirchenmitglieder im Südosten von Afrika (wir berichteten), auf der Tagesordnung. Von Donnerstag bis Freitag, 17./18.09.2009, fand die internationale BAV im Kongress-Center der Neuapostolischen Kirche International am Hauptsitz in Zürich statt. Neben  Katechismusthemen ging es vor allem um den neuen Image-Film über die Neuapostolische Kirche. Dieser Film, der zurzeit nur in deutscher Sprache zur Verfügung steht, kommt jetzt bald in die Gemeinden, weitere Sprachversionen wurden beraten und beschlossen.

Von Zürich nach Konstanz

Am Freitag überraschten einige Gemeindemitglieder aus Konstanz die Bezirksapostel mit einem Kuchen in der Form des Bodensees. 140 mal 70 Zentimeter war die Biskuittorte groß, gedeckt mit frischen Früchten.

In Konstanz am Bodensee ging die BAV denn auch zu Ende. Stammapostel Wilhelm Leber hielt dort am Sonntag einen Gottesdienst, dem er das Bibelwort aus Römer 4,20.21 zugrunde legte: „Denn er [Abraham] zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wusste aufs allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun.“

Der Gottesdienst wurde via Satellit in über 370 Gemeinden in der Gebietskirche Süddeutschland sowie in weitere Gemeinden nach Bosnien-Herzegowina, Israel, Mazedonien, Serbien und Ukraine übertragen. Eine Übersetzung erfolgte simultan in Arabisch, Englisch, Italienisch, Russisch, Spanisch und Vietnamesisch (Sendeort: Verlag Friedrich Bischoff in Frankfurt), vor Ort noch in die ukrainische und in die serbokroatische Sprache.

Friedensgebet

Stammapostel Leber erinnerte zu Beginn seiner Predigt an den Weltgebetstag für den Frieden, der traditionell am 21. September jeden Jahres stattfindet und an dem sich auch die Neuapostolische Kirche beteiligt (wir berichteten). „Gerne unterstützen wir diesen Gedanken“, so der Stammapostel, der an die Gemeinden appellierte, sehr um den Frieden zu beten und sich nie mit Unfrieden und Krieg abzufinden, sondern darum zu beten, „dass der Herr auch dort Hilfe bereitet, dass Menschen nicht so leiden müssen. Wir beten gerne darum, dass die Verantwortlichen die nötige Weisheit haben, dass dann der ‚irdische’ Friede doch gewahrt ist“.

Lesen Sie dazu auch unseren ausführlichen Bericht auf der Webseite der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland.

 

Zweimal im Jahr findet eine Bezirksapostelversammlung der Neuapostolischen Kirche statt, zumeist am Hauptsitz der Kirche in Zürich. Teilnehmer sind der Stammapostel sowie alle Bezirksapostel und Bezirksapostelhelfer. Alle drei Jahre findet eine Vollversammlung der Apostel statt. Die nächste reguläre Versammlung wird für das kommende Jahr zum Pfingstfest in Kapstadt (Südafrika) vorbereitet.