Ökumenische Gespräche in Österreich werden intensiviert

29.04.2014

Die neue Orientierungshilfe in Österreich

Wien/Zürich. Der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) und die Neuapostolische Kirche Österreich haben aktuell eine gemeinsame „Orientierungshilfe für die Gemeinden“ veröffentlicht. In sechs Kapiteln werden Ausgangspunkt und Ausblick beschrieben, ebenso wie Aussagen zum praktischen Handeln.

Die neue Orientierungshilfe ist ein Informationsblatt sowohl für neuapostolische als auch interessierte Christinnen und Christen der im ÖRKÖ vertretenen Kirchen. Der Folder stelle kurz und präzise den jüngsten Schritt auf dem seit einigen Jahren beschrittenen Weg gegenseitiger Kontakte, Studientagungen und Gespräche dar, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung. Im letzten Jahrzehnt habe ein Prozess der Öffnung, des Dialogs und des aufeinander Zugehens begonnen. Insbesondere wird angemerkt, dass die Neuapostolische Kirche mit der Veröffentlichung ihres Katechismus „eine Grundlage für den theologischen Diskurs und das Verständnis neuapostolischer Glaubenslehre geschaffen“ habe.

Begegnungen werden begrüßt

Von Seiten des ÖRKÖ werde dieser Weg, auf dem die Neuapostolische Kirche und die im ÖRKÖ vertretenen Kirchen einander näher kommen, begrüßt, heißt es weiter. Man ermutige zu weiteren gegenseitigen Begegnungen. Damit steht die österreichische Orientierungshilfe ganz im Einklang mit den ökumenischen Begegnungen in anderen Ländern. In der Schweiz ist die Neuapostolische Kirche seit April 2014 Gastmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen.

ÖRKÖ und NAK setzen mit ihrer Informationsschrift ein deutliches Zeichen für den Willen zum Miteinander, heißt es abschließend in der Mitteilung. Der Folder steht zum Download auf der Website des ÖRKÖ und der NAK zur Verfügung (www.oekumene.at; www.nak.at).

Hier können sie den Folder als pdf-Dokument herunterladen

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