Sorge und Freude in Afrika

14.08.2012

Stammapostel Leber in Port Elizabeth

Die Xhosa-Gemeinde freut sich (Fotos: NAC Cape)

Port Elizabeth/Durban. Ein neuer Apostel und sechs neue Bischöfe für die Gebietskirche Cape sowie ein neuer Bischof für die Gebietskirche Namibia: der zuständige Bezirksapostel Noel Barnes und die vielen Tausend angeschlossenen Gemeinden im Land Südafrika freuten sich über diese zusätzlichen Gaben. Stammapostel Wilhelm Leber hielt diesen Gottesdienst in Port Elizabeth ausnahmsweise an einem Dienstag.

Er war von Durban aus angereist. Dort, im Verantwortungsbereich des Bezirksapostels Patrick Mkhwanazi fand der Gottesdienst am Sonntag, 5. August, vor rund 26.000 Teilnehmern statt. Der Gottesdienst wurde in Zulu übersetzt, da die meisten Geschwister diesem Volksstamm angehören. Apostel Willy De Smedt und seine Frau Hannie empfingen den Segen zur diamantenen Hochzeit; Bezirksapostel Patrick Mkhwanazi und seine Frau Rebecca den Segen zur Silberhochzeit. „Die Dankbarkeit beider Paare war groß. Wir wünschen ihnen weiterhin den göttlichen Beistand auf allen Wegen“, schreibt der Stammapostel.

Von Durban nach Port Elizabeth

Am Montag ging die Reise weiter nach Port Elizabeth. Am Dienstag fand an einem ganz normalen Arbeitstag ein Gottesdienst in einer Xhosa-Gemeinde statt, der aber in den gesamten Kap-Bezirk übertragen wurde. Mehr als 50.000 Gemeindemitglieder haben so mitten in der Woche an dem Gottesdienst teilgenommen. Apostel Peter Thompson (54) erhielt seinen neuen Amtsauftrag. Den Bibeltext aus Johannes 17,24 nutzte Stammapostel Leber für die Gelegenheit, die Glaubensgeschwister aufzufordern, dem Herrn nachzufolgen und bei ihm zu bleiben.

Lesen Sie unseren Beitrag auf den Webseiten der New Apostolic Church South East Africa und Cape.

 

Wieder Krieg im Kongo

Unterdessen hat Stammapostelhelfer Jean-Luc Schneider mitgeteilt, dass im Osten der Demokratischen Republik Kongo der Krieg wieder ausgebrochen sei. In der Provinz Nord wurden die Dörfer geplündert, die jungen Männer, manchmal auch Kinder, wurden eingezogen. Einer unserer Glaubensbrüder sei grausam gefoltert und getötet worden. Mehr als 200.000 Menschen sollen vor den Rebellentruppen geflohen sein. So berichtet etwa Apostel Kimbere aus Goma, dass in den letzten Tagen rund 8.000 Familien in Goma angekommen seien, darunter etliche neuapostolische Familien. Stammapostelhelfer Schneider schreibt: „Unsere Kirche ist an der Arbeit der Hilfsorganisationen beteiligt, die den Flüchtlingen helfen. Aber noch viel wichtiger als humanitäre Hilfe ist das Gebet. Wir sind für jedes Gebet dankbar.“

Kategorie: Afrika