Pfingsten 2011: Wandeln im Licht des Heiligen Geistes

13.06.2011

Stammapostel Wilhelm Leber am Altar in Dresden

Blick in die Gemeinde im Congress Center

Musikalische Glanzpunkte im Gottesdienst (alle Fotos: NAK MD)

Dresden. „Lasst uns wandeln im Licht des Heiligen Geistes“ – mit dieser Botschaft wandte sich der internationale Leiter der Neuapostolischen Kirche, Stammapostel Wilhelm Leber, im Pfingstgottesdienst 2011 an die Gemeinden weltweit. Das Pfingstgeschehen wird in der Neuapostolischen Kirche traditionell groß gefeiert, diesmal waren alle 53 europäischen Apostel nach Dresden gekommen. Viele Tausend Gemeinden auf allen Kontinenten waren per Satellit angeschlossen.

„Das Grußwort des Jahres steht in Jesaja 2,5. Ich will es etwas moderner ausdrücken: »Kommt nun, ihr Brüder und Schwestern, lasst uns wandeln im Licht des Heiligen Geistes«“. Mit diesen Worten richtete sich Stammapostel Wilhelm Leber an alle neuapostolischen Christen. Er richtete damit auch einen konkreten Blick in die Gemeinden. Nicht überall sei die Situation gut, es gebe manche Beeinträchtigungen: persönliche Sorgen, Nöte und Glaubensgeschwister, die leiden. „Mancher beschäftigt sich auch mit der Frage, wie es wohl weitergehen wird?“ Gerade in Europa sei zu beobachten, dass die Gemeinden kleiner werden, dass es einen Mangel an Amtsträgern gebe. „Das sieht nicht unbedingt so rosig aus“, konstatierte das Kirchenoberhaupt. Doch er erinnerte die Gläubigen an die sog. Endzeitrede des Gottessohnes (Matthäus 24). Jesus Christus beschrieb darin viele ungute Umstände. Dennoch lautete sein Rat: „Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden.“ Auch uns gelte dieses Wort des Herrn, so der Stammapostel. Und wie zu allen Zeiten, komme es auch heute auf den Glauben an!

Kommen und hinaustreten ins Licht

Er fügte hinzu, wie wichtig es sei, im Licht des Heiligen Geistes zu wandeln. Dazu müsse man bestimmte Haltungen zurücklassen. Ein „schau'n wir mal“ lege den Menschen nicht fest, sei keine entschiedene Haltung. „Seien wir nicht ungläubig oder abwartend“, appellierte er an die Zuhörer. Auch ablehnend zu sein oder gar abwehrend vertrüge sich nicht mit dem Glauben, ebenso wenig wie ein zaudernder oder passiver Sinn.

Wir werden auch in diesem Jahr einen Videofilm des Gottesdienstes zum Download anbieten. Sie finden den Ausschnitt auch auf der Webseite von UF-Online.

 

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