Jahresbotschaft 2010: Beharrlich sein!

02.01.2010

"Beharrlich sein", heißt die Neujahrsbotschaft von Stammapostel Wilhelm Leber (Foto: NAKI)

Vor dem Gottesdienst in der Sakristei

Nach dem Gottesdienst beim Verabschieden (Fotos: NAK BB)

Berlin. Stammapostel Wilhelm Leber, internationaler Leiter der Neuapostolischen Kirche, feierte den ersten Gottesdienst im neuen Jahr 2010 in der deutschen Hauptstadt Berlin. In der Gemeinde Lichtenberg übermittelte er den 1.300 Gläubigen zu Beginn des Gottesdienstes seine Neujahrsbotschaft: „Dieses neue Jahr soll das Jahr der Beharrlichkeit sein!“

Beharrlichkeit im Beten, in der kirchlichen Mitarbeit und im Warten auf den Tag der Erlösung, den Tag des Herrn – diese Elemente des Glaubens rückte der Kirchenleiter in den Mittelpunkt seiner Grußbotschaft. Besonders auch Aspekte des menschlichen Miteinanders seien gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig, betonte er: „Wir wollen beharrlich darin sein, ein unbelastetes Verhältnis zu den Menschen in unserer Umgebung zu pflegen, aber insbesondere auch zu den Brüdern und Schwestern in der Gemeinde.“ Denn auch dort könne es passieren, dass man sich missversteht und keine Brücke zum anderen findet. Gerade dann sei es wichtig, beharrlich um ein unbelastetes Verhältnis bemüht zu sein. Stammapostel Leber erinnerte die Gemeinde an den christlichen Auftrag, beharrlich Frieden zu stiften.

Verkündigung des Evangeliums durch Reden und Handeln

Der Gottesdienst in Berlin-Lichtenberg war geprägt durch die Auslegung des Bibeltextes aus Lukas 9,60: „[…] du aber gehe hin und verkündige das Reich Gottes!“ Diese Aufforderung des Herrn gelte der gesamten Gemeinde, nicht nur den Amtsträgern, so der Stammapostel. Verkündigung geschehe einerseits durch das Sprechen über den Glauben. „Reden wir doch mehr über den Glauben und das Glaubensziel“, beispielsweise in den Familien. Insbesondere Eltern rief der Stammapostel auf, mit ihren Kindern mehr über den Glauben reden.

Das Evangelium des Herrn werde jedoch nicht nur mit Worten verkündigt, sondern auch dadurch, dass an Gläubigen Wesenszüge Jesu Christi sichtbar würden, zeigte der Kirchenleiter auf. Jesus habe eine besondere Sensibilität im Umgang mit Menschen gehabt. Darin gelte es ihm nachzufolgen.

Neben dem traditionellen Berliner Schulchor gestaltete das vor kurzem gegründete Orchester der Gebietskirche Berlin-Brandenburg den Gottesdienst, der von Lichtenberg aus per Satellit in zahlreiche Gemeinden in Berlin und Brandenburg übertragen wurde. Insgesamt nahmen knapp 10.000 Gläubige an dem Gottesdienst teil, davon etwas mehr 1.300 direkt in Lichtenberg.

Lesen Sie unseren ausführlichen Gottesdienstbericht auf der Webseite der Neuapostolischen Kirche Berlin-Brandenburg.

Die Neujahrsbotschaft von Stammapostel Wilhelm Leber unter der Überschrift „Beharrlichkeit“ ist auch im Wort zum Monat Januar nachzulesen.

Kategorie: Deutschland, NAKI News