Mitgefühl für die Opfer von Winnenden

13.03.2009

Die Albertville-Realschule in Winnenden (Foto: NAK Süd)

Zürich/Winnenden. Mit Trauer und Bestürzung nahmen Stammapostel Wilhelm Leber und die internationale Kirchenleitung der Neuapostolischen Kirche die schreckliche Nachricht entgegen, dass durch einen Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden Menschen getötet wurden. "Mein brüderliches Mitgefühl gilt vor allem  den Familien der getöteten Kinder und Erwachsenen sowie allen, die in Leid geraten sind", so der Kirchenleiter.

Noch während der Frühjahrsversammlung der weltweiten Bezirksapostelversammlung erreichte den Stammapostel die Nachricht über das schreckliche Geschehen. In einem herzlichen Gebet gedachten er und die Bezirksapostel aller Menschen, die dadurch in Leid gekommen sind und der Opfer, die so jäh aus ihrem Leben gerissen wurden. Darin eingeschlossen sind auch die Opfer des Amoklaufes in Alabama, USA, der fast zeitgleich geschah.

Wie inzwischen bekannt wurde, ist auch eine neuapostolische Glaubensschwester in Winnenden ums Leben gekommen. Apostel Jürgen Loy, Leiter des Apostelbereichs Stuttgart, zu dem die Kirchengemeinde Winnenden gehört, hielt den ganzen Tag über Kontakt mit den neuapostolischen Schülern der Albertville-Realschule und den betroffenen Eltern. "Wir alle sind tief betroffen. Unsere Gebete und unser Mitempfinden gelten den Familien der Getöteten und Verletzten, aber auch den Angehörigen des jugendlichen Täters", so der Apostel. Er sorge sich auch um die traumatisierten Schüler: Ein Begleitungsteam aus Seelsorgern und Fachleuten, darunter ein Kinderpsychologe, eine Ärztin und eine Glaubensschwester, die Mitglied im Kriseninterventionsteam in Stuttgart ist, habe Beistand angeboten, um ihnen bei der Bewältigung des Geschehens zu helfen, heißt es in einer Erklärung der neuapostolischen Gebietskirche Süddeutschland.

Kategorie: Deutschland, NAKI News