3.4.9.7 Jesu Hinweise auf sein Leiden und Sterben

Die Evangelien berichten davon, dass der Herr zu verschiedenen Anlässen sein Leiden und Sterben, aber auch seine Auferstehung ankündigte. Beispielhaft seien erwähnt:

  • Nach dem Bekenntnis des Petrus zu Jesus: „Du bist der Christus Gottes!“ eröffnete der Herr den Jüngern: „Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tag auferstehen“ (Lk 9,22).

  • Nach dem Geschehen auf dem Berg der Verklärung lehrte Jesus seine Jünger: „Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, so wird er nach drei Tagen auferstehen“ (Mk 9,31).

  • Vor dem Einzug in Jerusalem wandte sich der Herr an die Zwölf: „Der Menschensohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überantwortet werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen und werden ihn den Heiden überantworten, damit sie ihn verspotten und geißeln und kreuzigen; und am dritten Tage wird er auferstehen“ (Mt 20,18.19).

  • Als die Schriftgelehrten und Pharisäer Zeichen sehen wollten, verwies Jesus auf die Geschichte des Propheten Jona: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein“ (Mt 12,40).

  • Ähnlich äußerte er sich anlässlich der Tempelreinigung: „Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten“ (Joh 2,19). Erst nach seiner Auferstehung wurde den Jüngern klar, dass Jesus Christus damit vom Tempel seines Leibes gesprochen hatte (Joh 2,21.22).