12.4.1.1.3 Religionsunterricht

Auf der Sonntagsschule baut der Religionsunterricht auf. In ihm werden altersgerecht Kenntnisse über die biblische Geschichte, die Entstehung und Ausbreitung des Christentums im Allgemeinen und der Neuapostolischen Kirche im Besonderen vermittelt. Es wird das Bewusstsein gestärkt, in das Erlösungswirken Gottes einbezogen zu sein. Dadurch wird die Bereitschaft gefördert, an der Vollendung des Werkes Gottes mitzuarbeiten. Die Kinder sollen auf der Grundlage des Evangeliums in die „Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes“ geführt werden (Eph 4,13.14).

Sie lernen im Religionsunterricht durch Berichte von Erfahrungen, die Menschen mit Gott machten: Die Heilsgeschichte alter und neuer Zeit wird mit Bezug auf das Glaubensleben der Kinder behandelt. Glaubensinhalte werden vertieft, Erkenntnisse gefördert und Zusammenhänge in Gottes Heilsplan erläutert. So werden Werte vermittelt, die Bestand haben. Im Weiteren soll der Religionsunterricht die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, ihren Glauben freimütig zu bekennen.