12.1.7.1 „Unser Vater“ im Gottesdienst

In der Liturgie des Gottesdienstes wird der Text aus Matthäus 6,9-13 in der Fassung der Luther-Bibel von 1984 verwendet:

„Unser Vater im Himmel!

Dein Name werde geheiligt.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.“

Das Vaterunser hat seinen festen Platz in der Liturgie. Es ist das einzige Gebet, das die Glaubenden in festgelegtem Wortlaut miteinander sprechen. Es ist auch ein Bußgebet, das vor der Sündenvergebung gesprochen wird und in dem der Gläubige vor Gott bekennt, dass er gesündigt hat.