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Europäische Bezirksapostel trafen sich zur BAVE in Zürich

19.11.2009

Stammapostel Wilhelm Leber begrüßt die europäischen Bezirksapostel zur BAVE (Foto: NAKI)

Zürich. Zweimal im Jahr treffen sich der Stammapostel und die europäischen Bezirksapostel zu einer BAVE. Die Herbstsitzung der Bezirksapostelversammlung Europa fand in der letzten Woche am internationalen Hauptsitz der Kirche in Zürich statt. Vornehmlich ging es um Fragen der Harmonisierung kirchlicher Angebote in den verschiedenen europäischen Gebietskirchen.

So stellte Bezirksapostel Michael Ehrich aus Süddeutschland in einem Zwischenbericht erste organisatorische Ansätze vor, wie die Neuapostolische Kirche Soldatinnen und Soldaten nach einem Auslandseinsatz durch besondere seelsorgerische Hilfe unterstützen könne. Die beiden großen deutschen Gebietskirchen Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen wollen eine Anlaufstelle für Soldaten, Polizeibeamte, Mitarbeiter humanitärer Hilfsorganisationen im Auslandseinsatz sowie für die Apostel und Bischöfe zur Verfügung stellen, so erste Vorstellungen (wir berichteten). Ansprechpersonen sollen in allen Phasen, also vor, während und nach einem Auslandsaufenthalt kontaktiert werden können. Auch die Familien der Betroffenen sollen mit in die Zielgruppe einbezogen werden. Es sei aber schon jetzt abzusehen, dass eine zentral organisierte seelsorgerische und psychologische Betreuung nicht zu leisten ist, heißt es im Bericht. Stattdessen sollte die persönliche Seelsorge in der Verantwortung der einzelnen Gebietskirchen liegen. Weitere Ergebnisse im Zwischenbericht: Die psychologische Betreuung kann nur durch Vermittlung an externe Fachkompetenz gewährleistet werden. Ab Mitte nächsten Jahres wird die Anlaufstelle vermutlich ihre Arbeit aufnehmen.

Schlussbericht EJT

Ein positives Resümee im Zusammenhang mit dem Europa-Jugendtag der Neuapostolischen Kirche im Mai dieses Jahres zog Bezirksapostel Armin Brinkmann aus Nordrhein-Westfalen: Das mehrtägige Treffen europäischer Jugendlicher in Düsseldorf habe sich gelohnt und sei überwiegend positiv bewertet worden. Auch finanziell seien die Kosten weniger hoch gewesen als erwartet. Insbesondere der sehr hohe Spendenanteil habe die Gesamtrechnung positiv beeinflusst. Stammapostel Wilhelm Leber berichtete, dass er in den Wochen und Monaten nach dem EJT sehr häufig die Frage gehört habe, ob es wieder einen Jugendtag in dieser Größenordnung geben könne. Er werde das gemeinsam mit den Bezirksaposteln besprechen, begrüße eine solche Idee aber grundsätzlich.

Image-DVD

Eine Aussage im neuen Imagefilm der Neuapostolischen Kirche revidierten die Bezirksapostel hingegen. Die Äußerung, dass Brot und Wein beim Heiligen Abendmahl als Symbol für Leib und Blut Christi dienten, sei nicht mit dem Abendmahlsverständnis der Kirche vereinbar. An dieser Stelle muss der Film nachgebessert werden, wodurch es zu einer leichten Verzögerung bei der Auslieferung kommen dürfte.

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