Publikationen

Apostelversammlung 1851: Keine Einigung über die Zwölfzahl

22.08.2007

Zürich. Im vorangegangenen Artikel dieser Serie haben wir Apostel Carlyles Vorstellungen von der künftigen Tätigkeit der Apostel betrachtet. Am 4. April 1851 belehrt er seine Zuhörer in Buchwäldchen (Schlesien) über diese Hoffnungen, äußert sich aber auch besorgt über den Zustand des apostolischen Werkes. Er fordert die Gläubigen auf, für die Apostel „unablässig zu bitten, daß ihre Zahl voll werde – denn einer der Apostel ist untreu geworden – daß sie alle in volle Thätigkeit kommen, daß sie in allen Stücken einig werden, daß sie ihre volle Befähigung erhalten, den ganzen Rathschluß Gottes mit der Kirche auszuführen“.

Anschließend reist er nach Albury, um dort zu Pfingsten an einer Apostelversammlung teilzunehmen. Sie ist auf Initiative zweier Apostel einberufen worden. Vermutlich ist Carlyle einer der Initiatoren, denn offensichtlich erhofft er von dieser Versammlung Beschlüsse, die zu einer Wiederherstellung der Zwölfzahl der Apostel führen – nach damaligem Verständnis die Voraussetzung dafür, dass die Apostel als Kollegium beschlussfähig sind und endlich in der erwarteten Kraft ausgesandt werden können.

Lesen Sie unsere ausführliche Berichterstattung zu diesem Thema:

Apostelversammlung 1851: Keine Einigung über die Ergänzung der Zwölfzahl der Apostel

Apostel Cardales Mitteilungen über die Apostelversammlung 1851 (in englischer Sprache)

 

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