Offizielle Verlautbarungen

Neuapostolische Kirche präzisiert ihre Heilslehre: Exklusiv ja, aber ohne Absolutheitsanspruch

24.01.2006

Zürich. Die Neuapostolische Kirche präzisiert ihr Verständnis von Heil und Exklusivität. Es wird öffentlich deutlich gemacht, dass sich die in der Neuapostolischen Kirche versiegelten Christen als Braut Christi verstehen und damit eine Chance auf die Teilnahme an der Wiederkunft des Herrn haben. Im Endgericht gewährt Gott durch seinen Sohn nochmals Heil. Alle Seelen, die dann vor Gott bestehen, erlangen in der neuen Schöpfung die ewige Gemeinschaft mit Gott.

Der am 24.01.2006 angesetzte Informationsabend in Uster (Schweiz) hatte nicht nur das geänderte Taufverständnis der Neuapostolischen Kirche zum Inhalt. Auch das neuapostolische Verständnis von Exklusivität und Heil wurde vermittelt.

Vorwürfe, die Lehre der Neuapostolischen Kirche unterliege einem Absolutheitsanspruch, werden deutlich als unzutreffend zurückgewiesen. Gott bietet letztlich allen Menschen Heil und Erlösung an, auch wenn sie nicht Mitglied der Neuapostolischen Kirche gewesen sind. Damit macht die Neuapostolische Kirche klar, dass es auch in anderen Kirchen vielfältige Elemente von Wahrheit gibt und dass der Heilige Geist auch außerhalb der Neuapostolischen Kirche wirkt. Zugleich lehnt die Neuapostolische Kirche jede Art von religiösem Fanatismus und Fundamentalismus ab!

Lesen Sie dazu das Originaldokument "Das Verständnis von Heil, Exklusivität, Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes und Nachfolge in der Neuapostolischen Kirche".

NAK von A-Z

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