Archiv

Vor der kirchlichen Trauung zuerst zum Standesamt

(27.12.2008) Zürich. Ab dem 1. Januar 2009 ändert sich in der Bundesrepublik Deutschland das Personenstandsgesetz. Das seit dem Jahr 1876 so genannte Voraustrauungsverbot, nach dem kirchliche Trauungen erst vorgenommen werden dürfen, wenn zuvor die standesamtliche Eheschließung stattfand, entfällt künftig. Die Neuapostolische Kirche wird dennoch am bisherigen Prinzip des „Zuerst zum Standesamt“ festhalten. mehr ...

Erstes offizielles Gespräch zwischen AGCK und NAK

(18.12.2008) Bern. Ein erstes offizielles Gespräch zwischen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz und der Neuapostolischen Kirche Schweiz hat am 9. Dezember 2008 in Bern stattgefunden. Beide Delegationen verständigten sich darauf, bis Ende 2010 einen Schlussbericht über die Gespräche vorzulegen. mehr ...

Trauerfeiern durch priesterliche Amtsträger im Ruhestand

(24.11.2008) Zürich. Bereits vor einiger Zeit beschlossen die europäischen Bezirksapostel, dass priesterliche Amtsträger im Ruhestand in der Krankenseelsorge tätig sein könnten. Nach heutigem Kenntnisstand ist das in den Gemeinden auf große Zustimmung gestoßen. Nun wollen der Stammapostel und die Bezirksapostel eine weitere Neuerung einführen: künftig können Ruheständler auch Trauerfeiern bzw. Trauergottesdienste durchführen. mehr ...

Zum internationalen Gebetstag am 21. September

(12.09.2008) Zürich. Erneut beteiligt sich die Neuapostolische Kirche an den weltweiten Gebeten für den Frieden anlässlich des Internationalen Gebetstages am 21. September. Stammapostel Wilhelm Leber setzt in diesem Jahr einen besonderen Akzent: Er fordert seine Glaubensbrüder dazu auf, besonders für alle getauften Christen zu beten, die aufgrund ihres Glaubens an den dreieinigen Gott und wegen ihres Bekenntnisses an den Erlöser Jesus Christus verfolgt oder getötet werden. mehr ...

Über die Erbsündenlehre

(05.07.2008) Zürich. Die Lehre von der Erbsünde wurde im Wesentlichen von Augustinus (354-430) formuliert. Für ihn hat die Erbsünde ihren Grund in der Ursünde Adams und Evas. Sie werde gleichsam von den Eltern auf die Kinder physisch vererbt. Seit Augustinus sind verschiedene Vorstellungen über die Erbsünde entstanden. Im Allgemeinen wird nach dem Vorbild der christlichen Tradition unter Erbsünde zweierlei verstanden: zum einen die aus dem Sündenfall Adams und Evas auf jeden Menschen überkommene Sünde. Diese wird bei der Taufe abgewaschen. Zum anderen die ebenfalls aus dem Sündenfall herrührende Geneigtheit zur Sünde, die aber trotz Taufe bestehen bleibt und jeweils überwunden werden muss. mehr ...

Änderung ab Pfingsten: Neuapostolische Christen beten das „Unser Vater“ neu

(24.03.2008) Zürich. Per Gemeindebrief unterrichtete Stammapostel Wilhelm Leber die Mitglieder der deutschsprachigen Gemeinden der Neuapostolischen Kirche über eine wichtige Änderung: ab Pfingsten, 11. Mai 2008, wird der Text für das „Unser Vater“ nach den Worten der Lutherübersetzung von 1984 gesprochen. Im englischsprachigen Raum wird der Wortlaut aus der New King James Version verwendet. Diese Änderung beschloss die Kirchenleitung bereits vor knapp zwei Jahren. mehr ...

„Es ist mir ernst mit dem Willen zur Versöhnung“

(23.03.2008) Zürich. Der Informationsabend vom 4. Dezember 2007 hat ganz unterschiedliche Reaktionen ausgelöst, vor allem was den Geschichtsteil betrifft. In einem Brief, den das Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, Stammapostel Wilhelm Leber, in der heutigen Ausgabe der Kirchenzeitschrift „Unsere Familie“ (Ausgabe 6/2008) veröffentlichen lässt, entschuldigt er sich für „Verletzungen“, die dieser Abend hervorgerufen hat. mehr ...