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Bezirksapostel Norberto Passuni: „Ich habe meine Arbeit genossen“

19.10.2015

Fotos: NAKI

Ende Oktober wird Bezirksapostel Norberto Passuni aus Buenos Aires in den kirchlichen Ruhestand wechseln. Seit 2008 verantwortet er die Arbeit der Neuapostolischen Kirche in Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay. Hier Stationen aus einem bewegtem Leben.

Avellaneda in der Provinz Buenos Aires, Argentinien – Geburtsort von Norberto Passuni. Dort wird er am 20. Januar 1949 geboren. Mit 24 Jahren empfing er sein erstes kirchliches Amt, und 1989 wurde er in das Apostelamt ordiniert. Am 15. Oktober 2008 berief ihn der damalige Stammapostel Wilhelm Leber zum Bezirksapostel für die südamerikanischen Länder Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay. Durch die immensen Entfernungen zu den Gemeinden in diesen Ländern und vor allem auch aufgrund der ganz unterschiedlichen kulturellen Bedürfnisse war der Bezirksapostel darauf angewiesen, viel zu reisen, unterwegs zu sein, sich beraten zu lassen.

Lange als Apostel tätig

Bezirksapostel Passuni war lange als Apostel in der Kirche tätig. Er habe diese Zeit genossen, bekennt er und danke Gott, dass er Werkzeug sein durfte. Herausforderungen als Bezirksapostel gab es viele. Passuni erinnert sich, was ihm der damalige Stammapostel Wilhelm Leber bei der Ordination mitgegeben habe. „Damals“, so der Bezirksapostel, „sagte er mir, dass die bevorstehende Aufgabe drei wichtige Linien haben sollte: Ein Motor für die Gemeinden zu sein, die Einheit im Apostelkreis und im ganzen anvertrauten Bereich zu fördern und alle Schwestern und Brüder zu lieben.“ Heute sei er sehr dankbar, dass seine Frau und die Familie ihn darin unterstützt haben. Das hohe Engagement der Amtsträger in den Gemeinden habe ihm zudem seine Arbeit leicht gemacht.

Arbeit genießen

Seinem Nachfolger wünscht der scheidende Kirchenleiter, dass er seine künftige Arbeit als Bezirksapostel genießen möge. Er habe dazu gute Gaben vom Herrn empfangen! Er selbst werde ruhig und besonnen in den Ruhestand wechseln. „Ich möchte nicht, dass ein zu schneller Entschluss, dieses oder jenes zu tun, mir einen Rhythmus aufzwingt, den ich nicht mehr möchte. Ich werde das in Ruhe mit meiner Familie besprechen.“ Ziemlich sicher sei aber schon, dass er in die Gemeinde zurückkehrt, in der seine langjährige Amtstätigkeit begann: das ist die Gemeinde Piñeyro in der Nähe der Hauptstadt Buenos Aires.

Ruhestand Ende Oktober

Am 25. Oktober 2015 wird Stammapostel Jean-Luc Schneider den Gottesdienst in Buenos Aires feiern und darin den Bezirksapostel in den Ruhestand verabschieden. Zugleich wird er den jetzigen Bezirksapostelhelfer Enrique Eduardo Minio (55) als Bezirksapostel ordinieren und mit dem jetzigen Bischof Guillermo Eduardo Canessa (60) einen neuen Apostel für die kirchliche Arbeit in Argentinien berufen.