NAK International

Pfingst-Gottesdienst: „Der Kraft des Heiligen Geistes vertrauen“

25.05.2015

Fotos: Peter Johanning

Zürich/Lusaka. Es war der Höhepunkt beim traditionellen Pfingstfest der Neuapostolischen Kirche: der Zentralgottesdienst mit dem Kirchenleiter, Stammapostel Jean-Luc Schneider. Seine Kernaussage: „Lasst uns der Kraft des Heiligen Geistes vertrauen.“

Unter dem Motto „Holy Spirit – Our Guide and Comforter“ findet das Hochfest der Neuapostolischen Kirche 2015 in Sambia statt. Nach einer Versammlung fast aller Apostel Afrikas und einem Konzert am Samstag versammelten sich Zehntausende von neuapostolischen Christen am Sonntag im „National Heroes Stadium“ in Lusaka. Millionen weiterer Kirchenmitglieder erlebten den Gottesdienst per Video-Übertragung über Satellit, Internet und Rundfunk mit.

Dem Ruf Gottes antworten 

Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Offenbarung 22,17 zu Grunde: „Und der Geist und die Braut sprechen: Komm!“ Zunächst ging Stammapostel Schneider auf das Gastgeber-Land Sambia ein, in dem die Neuapostolische Kirche mit rund 1,1 Millionen Gläubigen so stark vertreten ist, wie sonst nirgendwo auf der Welt – mit Ausnahme des Nachbarlandes, der Demokratischen Republik Kongo.

Auch wenn in anderen Regionen der Zuspruch nicht so gut oder vielleicht sogar rückläufig sei: Für Gott seien Dinge wie Ländergrenzen unwichtig, betonte der Kirchenleiter. „Wichtig ist, dass die, die von Gott gerufen werden, den Ruf beantworten.“ 

Die Kraft aus dem Heiligen Geist

Wo auch immer in der Kirche Christi das Evangelium gepredigt werde, sei der Heilige Geist gegenwärtig, sagte der Stammapostel. Seine Kraft werde schon durch die Heilige Wassertaufe wirksam – als Stärkung im Kampf gegen die Sünde. „Die Kraft des Heiligen Geistes kommt zu seiner vollen Entfaltung durch das Apostelamt“, verwies Stammapostel Schneider auf das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Und die Kraft sei erfahrbar im Heiligen Abendmahl. Erst die Macht des Heiligen Geistes bewirke die wahre Gegenwart Christi in der ausgesonderten Hostie. 

Das Bibelwort „Und der Geist und die Braut sprechen: Komm!“ sei nicht nur eine Einladung des Heiligen Geistes, sondern auch Ausdruck des Verlangens der Gemeinde nach der Gemeinschaft mit Jesus Christus. Der Ruf bedeute: „Komm, wie immer du bist. Gott liebt dich. Er hat dir vergeben.“ Und darauf antworte die Gemeinde: „Komm, Gott hat dir vergeben und – wir auch“, verwies der Kirchenleiter auf die Kraft von Vergebung, Versöhnung und Einigkeit.

Einen ausführlichen Bericht zur Stammapostel-Gottesdienst sowie weitere Berichte zum Pfingstfest lesen Sie auf nac.today.