NAK International

BAVE nimmt Abschlussbericht zur Verwaltungsreform entgegen

19.11.2010

Die europäischen Bezirksapostel tagten am 10. und 11. November in Zürich

Ausschnitt aus dem Expertenbericht im Bereich Bau-und-Immobilien (Fotos: NAKI)

Zürich. Eine Expertenkommission aus allen Verwaltungen der europäischen Gebietskirchen der Neuapostolischen Kirche hat dem Stammapostel und den Bezirksaposteln aus Europa in der vergangenen Woche ihren Abschlussbericht vorgelegt. Bereits in den Vorjahren wurden durch Kooperationsmaßnahmen zwischen den Gebietskirchen Kosten eingespart und neue Technologien genutzt. Weitere Mandate vor allem im IT-Bereich stehen noch aus.

Am Sitz der Neuapostolischen Kirche International in Zürich fand in der vergangenen Woche die zweitägige Herbsttagung der Bezirksapostel Europas statt. Einziges Thema der Versammlung war der Abschlussbericht der Expertengruppe VRE, Verwaltungsreform Europa. Die im Jahr 2006 gestartete Reform hat in Bereichen wie Finanzen, Bau und Immobilien sowie IT zu Harmonisierungen und Kooperationen innerhalb der Gebietskirchenverwaltungen geführt. Im Bereich IT sind noch einige Projekte in der Umsetzung, so etwa die europaweite zentrale webMDV. Mit diesem Programm lässt sich die Mitgliederdatenverwaltung Gebietskirchen übergreifend vereinheitlichen. Daraus ableitbar sind in Zukunft strategische Maßnahmen, die nicht nur eine bestimmte Region sondern die ganze Kirche in Europa betreffen.

Auch der Bau- und Immobilienbereich der Kirche soll sich künftig noch mehr an innerkirchlichen Vorgaben messen lassen. Kosteneinsparungen durch die Gebietskirchen übergreifende Zusammenarbeit und der Einsatz von gemeinsamer Software im Baubereich gehören ebenso dazu wie eine aussagefähige, allgemeingültige Zustandserhebung aller Kirchengebäude, die in den letzten beiden Jahren europaweit erfolgte. Eindrucksvoll belegten die Experten, dass die strategische Ausrichtung des gesamten Gebäude-Portfolios mit allen anstehenden Unterhalts-, Modernisierungs- und Investitionsmaßnahmen in Einklang gebracht werden muss mit den finanziellen Möglichkeiten und natürlich der Situation der Gemeinden.

Kategorie: NAKI News