NAK International

Jesus Christus – das Fundament unseres Glaubens

29.09.2008

Rund 1.000 Amtsträger mit Frauen waren in die Gemeinde Herne-Wanne-Eickel eingeladen

Stammapostel Wilhelm Leber rief dazu auf, auf dem Fundament Jesus Christus den Glauben zu bauen (Fotos: NAK NRW)

Zürich/Herne. Alle zwei Jahre versammelt Stammapostel Wilhelm Leber, oberster Seelsorger der Neuapostolischen Kirche, die Amtsträger mit ihren Frauen aus ganz Europa zu einem Gottesdienst. Gestern fand dieser lang erwartete Gottesdienst in der Kirche Herne-Wanne-Eickel (Nordrhein-Westfalen) statt, von wo aus er per Satellit in mehr als 550 europäische Gemeinden übertragen wurde. Wichtige Botschaft des Sonntages: Jesus Christus ist der Grund, auf dem unser Glauben aufbauen soll.

„Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus“ – diese Worte aus der Heiligen Schrift nahm Stammapostel Leber zum Anlass, seine Brüder im Amt auf ihre vielfältigen Aufgaben hinweisen. Der Gottessohn, seine Auferstehung und seine Wiederkunft, seien zentrale neuapostolische Aussagen. „Das ist unser Thema: Jesus Christus gestern, heute und in Ewigkeit“, so der Kirchenleiter. Es komme darauf an, dass wir als Christen in der Welt auf diesen Grund bauen: „Wir sind Bauende!“ Er führte die nachfolgenden Verse des Apostels Paulus an die Gemeinde zu Korinth an, um seinen Glaubensbrüdern zu verdeutlichen, worauf es ankomme (1).

Zuerst nannte er die Wichtigkeit des Glaubens. „Ohne Glauben geht das nicht“. Der tiefe Glaube sei hartnäckig und anhänglich. „Der Glaube ist nicht Aladin mit der Wunderlampe“, aber er halte viele Wunder bereit, so der Stammapostel. Auch auf die Liebe zu Gott und zum Nächsten legte der Kirchenleiter einen besonderen Akzent. Am biblischen Gleichnis vom verlorenen Schaf (2) machte er deutlich, dass es Teil der Seelsorge sei, alle mitzunehmen, auch die Unbequemen oder abseits Stehenden. Es sei eine der zentralen Aufgaben neuapostolischer Amtsträger, die Glaubensgeschwister in den Gemeinden in ihren ganz individuellen Situationen zu sehen und sie dort abzuholen, wo sie sind. Dies geschehe am besten in Demut, Besonnenheit und Geduld.

Am Ende des Gottesdienstes verlas Stammapostel Wilhelm Leber einige Informationspunkte. Diese veröffentlichen wir später.

 

(1) „Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden“ (1. Korinther 3, 10-13).

(2) „Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel. Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? Und wenn es geschieht, dass er’s findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich darüber mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So ist’s auch nicht der Wille bei eurem Vater im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren werde.“ (Matthäus 18, 10-14)

Lesen Sie auch unseren ausführlichen Bericht auf der Webseite der NAK Nordrhein-Westfalen.

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