NAK International

Stammapostel Leber besucht Werner Kuhlen

01.04.2008

Die Eheleute Gerda und Werner Kuhlen mit Stammapostel Wilhelm Leber und Bezirksapostel i.R. Hermann Engelauf (Foto: A. Brinkmann)

Zürich/Dortmund. Am Sonntagnachmittag, 30. März 2008, kam es zu einem persönlichen Treffen zwischen Stammapostel Wilhelm Leber, Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, und Werner Kuhlen, Sohn des früheren Bezirksapostels der Neuapostolischen Kirche im Rheinland, Peter Kuhlen. An dem Besuch nahmen auch Bezirksapostel i. R. Hermann Engelauf und Bezirksapostel Armin Brinkmann, Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen, teil. Werner Kuhlen und Hermann Engelauf sind seit ihrer Kindheit freundschaftlich miteinander verbunden.

Nach dem Informationsabend vom 4. Dezember 2007 hatte Werner Kuhlen bei seinem Freund Hermann Engelauf seine Bestürzung über die nach seiner Ansicht sehr einseitige Darstellung der damaligen Verhältnisse sowie die Schuldzuweisung an seinen Vater Peter Kuhlen zum Ausdruck gebracht. Stammapostel Leber bot ein persönliches Gespräch an, welches am Sonntagnachmittag in der Wohnung des Ehepaares Werner und Gerda Kuhlen geführt wurde. Der Meinungsaustausch war geprägt von christlicher Liebe, großem Verständnis und gegenseitigem Respekt und getragen von dem Gedanken, wie der Weg der Versöhnung zwischen der Vereinigung Apostolischer Gemeinden (VAG) und der Neuapostolischen Kirche (NAK) weiter verfolgt werden kann.

Gespräche zwischen VAG und NAK weiter führen

Stammapostel Leber drückte im Gespräch sein Bedauern darüber aus, dass mit der geschichtlichen Aufarbeitung der damaligen Zeit so viel Bestürzung ausgelöst wurde. Bruder Werner Kuhlen, der ein Zeitzeuge damaliger Abläufe und Verhältnisse ist, beschrieb sehr einfühlsam seine Sicht der Verhältnisse in dieser Zeit. Beide brachten ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass es an der Zeit sei, die Gespräche zwischen der VAG und der NAK weiter zu führen und auch in der Zukunft offene Herzen und Türen zueinander zu haben.

Mit einem Gebet des Stammapostels ging die mehr als zweistündige Unterredung zu Ende.

Kategorie: NAKI News, Deutschland