Humanitäre Projekte

Philippinen nach dem Taifun: Lebensmittelpakete erreichen die Menschen

25.11.2013

Lebensmittelpakete für ...

... rund 1.000 Familien (Fotos: NAC SEA)

Zürich/Manila. Unter der Regie von NACSEA relief, der Hilfsorganisation der Neuapostolischen Kirche in Südostasien, laufen die strukturierten Sofortmaßnahmen in den Philippinen gut an. Zigtausende Lebensmittelpakete erreichen die betroffenen Menschen. Nach dem schwersten Taifun aller Zeiten versuchen die Menschen in den betroffenen Regionen, ihr Leben neu einzurichten. Hilfe jeder Art ist gefragt.

Bezirksapostel Urs Hebeisen, der die Neuapostolische Kirche in Südostasien leitet, zeigt sich dankbar darüber, dass die Nahrungsmittellieferungen offenbar gut bei den Bedürftigen ankommen. Viele freiwillige Helfer erklärten sich bereit, die Pakete zu verteilen. Rund 1.000 Familien in Daangbantayan konnte bislang geholfen werden. An der Verteilaktion mitgewirkt haben verschiedene Organisationen, so zum Beispiel die kircheneigene NACSEA Relief oder auch Hope Worldwide Philippines, Tabang Sugbo, South Metro Supermarket, die Universität von Cebu und die Stadt Cebu.

Verheerendes Ausmaß

NAK-karitativ schreibt, dass nach Tagen unterschiedlichster Meldungen das genaue Ausmaß der Situation in den Philippinen sichtbar wird. Während in den Medien die Sensationsmeldungen bereits abflachen, wird die Dimension der verheerenden Zerstörungen deutlich: Zwei Wochen nach dem Taifun „Haiyan“ zählen die offiziellen Behörden bisher 5.209 Tote. Damit kamen durch diesen Sturm mehr Menschen in dem Inselstaat ums Leben, als bei jeder anderen Katastrophe zuvor. Mehr als 1.600 Menschen werden noch vermisst, vier Millionen verloren ihr Obdach.

Sofortmaßnahmen laufen auf Hochtouren

Die Anstrengungen für Soforthilfemaßnahmen laufen auf Hochtouren. NAK-karitativ (Deutschland) und NAK-Humanitas (Schweiz) unterstützen NACSEA-Relief, die vor Ort mit einer Anzahl kompetenter Partner kooperieren. So seien nach Auskunft der neuapostolischen Hilfsorganisation inzwischen zahlreiche Verteilungsaktionen von Hilfsgütern begonnen worden: Wasser, Öl, Medikamente, Reis, Konserven, Hygieneartikel –alles werde gebraucht. Auch Decken und Zelte stünden auf dem Programm, sagt NAK-karitativ. Die Soforthilfemaßnahmen befänden sich erst am Anfang, das konkret benötigte Volumen sei noch nicht einschätzbar. „Sicher ist jedoch, dass der Bedarf an Hilfe für den Wiederaufbau das Ausmaß der Soforthilfe weit übersteigen wird“, berichtet NAK-karitativ. Das betreffe nicht nur Häuser, sondern auch die Versorgung der Reisbauern mit Saatgut, Unterstützungen für Fischer angesichts zerstörter Boote oder verwüsteter Fischteiche und vieles mehr. Die Summe der Einsatzbereiche sei immens.

Schwerster Wirbelsturm aller Zeiten

Haiyan, der schwerste Tropensturm aller Zeiten, war vor zwei Wochen mit voller Wucht auf die ostphilippinische Insel Leyte getroffen. In den Küstengebieten wurden Dörfer von meterhohen Wellen überschwemmt, viele Gegenden sind immer noch ohne Kontakt zur Außenwelt.

Lesen Sie unsere Artikel auf der Webseite der neuapostolischen Hilfsorganisation NAK-karitativ.