Humanitäre Projekte

Jörg Leske ist neuer Geschäftsführer von »NAK-karitativ«

29.09.2011

Jörg Leske (links) folgt Bernd Klippert als Geschäftsführer von »NAK-karitativ« (Foto: NAK NRW)

Dortmund. Die Hilfsorganisation »NAK-karitativ« hat einen neuen Geschäftsführer. Der langjährige Geschäftsführer Bernd Klippert beendet am 30. September 2011 seine Tätigkeit, er bleibt weiterhin Mitglied im Vorstand. Sein Nachfolger heißt Jörg Leske (58). Er ist seit Gründung der Hilfsorganisation Vorstandsmitglied und seit 2007 Vorsitzender.

Seit Gründung von »NAK-karitativ« in 2001, führt Bernd Klippert (65) die Geschäfte des Hilfswerks der Neuapostolischen Kirchen in Deutschland. In dieser Zeit unternahm er mehr als 50 Auslandsreisen, überprüfte Projekte vor Ort, gab Impulse für die Gründung von kirchlichen Hilfsorganisationen und begleitete sie durch die ersten Jahre. Das sind vor allem die Henwood Foundation in Sambia, Simbabwe und Malawi, die KUMEA in Kenia, die VENAT in Senegal, REGARD in Niger und die NAC-Relief Foundation auf den Philippinen.

Beziehungen zu anderen Organisationen

Auch die Beziehungen zu nichtkirchlichen Organisationen, wie zum Beispiel Help oder der Deutschen Welt­hungerhilfe wurden ausgebaut. Zusammen mit diesen Partnern wurden eine Vielzahl an Projekten abgewickelt und bei Katastrophenhilfen kooperiert: Tsunami, Erdbeben in Pakistan, Malawi und Haiti, Überschwemmungen in Pakistan, die aktuelle Hungerkatastrophe in Ostafrika.

In der gestern zu Ende gegangenen Bezirksapostelversammlung würdigte Stammapostel Wilhelm Leber den langjährigen Geschäftsführer. Dieser sei stets ansprechbar gewesen und habe kompetent die Nöte der Hilfesuchenden vertreten!

Jörg Leske (58) ist seit 1994 Assistent von Bezirksapostel Wilfried Klingler. Aus seiner langjährigen Vorstands­tätigkeit bei »NAK-karitativ« sowie der Mitarbeit in überregionalen Gremien der Kirche sind ihm die Aufgaben des Hilfswerks vertraut.

78 Projekte

Ende 2010 war »NAK-karitativ« in 78 Projekten tätig, überwiegend südlich der Sahara. Besondere Schwerpunkte liegen im Bereich Agrarwirtschaft und Wasser, hinzu kommen medizinische Projekte. Für die Projekte und die Katastrophenhilfe sind dem Hilfswerk in 2010 Mittel in Höhe von 2,5 Mio Euro zugeflossen. Allein der diesjährige Spendenaufruf für die Hungerskatastrophe in Ostafrika brachte ein Spendenaufkommen von fast einer Million Euro.

» Webseite von »NAK-karitativ«