Humanitäre Projekte

Welturaufführung brachte 2.700 Euro für krebskranke Kinder

21.10.2008

Szene aus dem Musical "Zachäus Zastermann" (Foto: S. Escher)

Koblenz. Rund 700 Zuschauer kamen zur Welturaufführung des Kindermusicals „Zachäus Zastermann“ am Sonntagabend, 19. Oktober, in die Koblenzer Rhein-Mosel-Halle. Das jüngste Werk des Wiesbadener Komponisten und Autors Klaus Heizmann (64) lehnt sich an den biblischen Bericht über die Wandlung des geldgierigen Zöllners Zachäus nach einer Begegnung mit Jesus Christus an. Fast zweieinhalb Stunden lang präsentierte ein Ensemble aus 80 rheinland-pfälzischen, hessischen und bayerischen Schülern im Alter von 6 bis 15 Jahren die Handlung in 14 Szenen.

Autor Klaus Heizmann sagte am Rande der Welturaufführung, das Thema sei gerade in dieser Zeit besonders aktuell. Sein Musical enthalte Aussagen zum Problem des puren Materialismus, die manchem auf der Zunge lägen. „Wir merken doch in unserer Gesellschaft, dass sich etwas tun muss", unterstrich Heizmann. Der Wiesbadener hat bereits acht Musicals geschrieben, die jährlich rund 1000 Mal aufgeführt werden.

Im Anschluss an die Welturaufführung geht die von der Neuapostolischen Kirche zusammengestellte Musicaltruppe nun auf Tournee, die sie bis Mitte November durch sieben weitere Städte in Rheinland-Pfalz (Bingen), Hessen (Kelkheim, Idstein, Frankfurt/Main, Weiterstadt), Bayern (Aschaffenburg) und im Saarland (Dillingen) führt. Es wird mit mehr als 6000 Zuschauern gerechnet.

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Statt eines Eintrittsgeldes bittet die Leitung des Benefizprojekts um Spenden, die dem Frankfurter Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ zugute kommen werden. Er feierte kürzlich den 25. Jahrestag seiner Gründung und unterstützt die Arbeit der Kinderkrebsklinik am Uni-Klinikum Frankfurt/Main. Sie behandelt junge Patienten aus dem Rhein-Main-Gebiet und aus ganz Deutschland. Schirmherr ist Bischof Hartmut Vogel aus Hanau.