Humanitäre Projekte

Katastrophenhilfe in Sambia mit hoher Anteilnahme der Spender

06.06.2008

Evakuierte Familien in Sambia

Überflutete Dörfer nach heftigen Regenfällen (Fotos: NAK-karitativ)

Dortmund. Der Spendenaufruf für die Flutopfer in Sambia hat nach Angaben von NAK-karitativ eine starke Anteilnahme ausgelöst. Nicht nur das Missionswerk der Gebietskirche Süddeutschland, einzelne Gebietskirchen und die Neuapostolische Kirche International haben sich mit Zuwendungen an den Nothilfemaßnahmen beteiligt. Auch eine große Anzahl von Einzelpersonen aus allen Teilen Deutschlands, dem benachbarten Ausland und selbst aus Übersee spenden mit großer Opferbereitschaft.

300.000 Euro für Soforthilfe sind bereits nach Sambia geflossen. Die Spendeneingänge bei NAK-karitativ belaufen sich auf knapp 400.000 Euro. Die Hilfsorganisation der Neuapostolischen Kirche ist zuversichtlich, damit auch den Wiederaufbau und die andauernde Lebensmittel- und Saatguthilfe bis zum Jahresende finanzieren zu können.

Unter der Überschrift "In Sambia droht eine Hungersnot" hatte die Neuapostolische Kirche zu Spenden aufgerufen (wir berichteten).

 

Lebensmittel und Saatgut für Dörfer in Burkina Faso, Mali und Niger

Auch in der Sahelzone ist nach den schweren Regenfällen im Winter 2007/2008 ein Programm zur Lebensmittel- und Saatguthilfe angelaufen (siehe unseren Bericht von September 2007). Die neuapostolische Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland wird über ihre nationalen Verwaltungen in Mali, Niger und Burkina Faso Einkauf, Transport und Verteilung in den Notstandsgebieten organisieren und überwachen. Benötigt werden zunächst 76.000 Euro.

In Burkina Faso sind 45 Provinzen schwer betroffen. Hier werden relativ viele Nahrungsmittel und Saatgut (Hirse, Reis) benötigt, da in diesem Land besonders heftige Regenfällen niedergingen. In Mali sind nach Angaben der UNO etwa 30.000 Menschen direkt von der Flut betroffen. Neben Lebensmittelhilfen müssen auch Mittel für den Wiederaufbau zur Verfügung gestellt werden. Und im Niger leiden in der Region Zinder mehrere Tausend Menschen unter den Folgen der Überschwemmungen. Die NAK Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland hat bereits 200 Säcke Reis und Hirse zu günstigen Konditionen gekauft und in der Verwaltung vor Ort eingelagert. Weitere 300 Säcke sollen gekauft werden.

Mit einer Spende von 30 Euro kann ein Sack Reis und mit 19 Euro ein Sack Hirse gekauft werden. Alle Maßnahmen werden über NAK-karitativ finanziert.

Lesen Sie diese und weitere News auf der Webseite von NAK-karitativ.