Humanitäre Projekte

Neuapostolische Kirche spendet für Flutopfer in Mozambique

10.04.2000

Die Flutkatastrophe in Mozambique hat nach bisherigen Erkenntnissen Hunderte von Menschenleben gekostet - Hunderttausende sind obdachlos. Über ihr kirchliches Engagement in Mozambique hinaus, will sich die Neuapostolische Kirche International mit einer Spende an der internationalen Unterstützung für die Leid tragenden Menschen beteiligen.

Im Auftrag des Leiters der Neuapostolischen Kirche International, Stammapostel Richard Fehr, übergab der Kirchenpräsident der neuapostolischen Gebietskirche Mozambique, Rev. Johann R. Kitching, 100.000 SFr (ca. 60.000 US Dollars) an die Organisation:

Foundation For Community Development (FDC)

Schirmherrin der Stiftung ist Graça Machel, die Ehefrau des ehemaligen Staatspräsidenten von Südafrika, Nelson Mandela. Frau Machel ist Mozambikanerin und lebt in Maputo. Sie sichert zu, dass die Spende auf bestmöglichem Weg denen zugute kommen wird, die am schwersten durch die Flut betroffen sind. Dies gilt insbesondere für die Kinder, die nach den heftigen Regenfällen nicht nur ihre Eltern, sondern auch eine heitere, fröhliche Kindheit verloren haben. Häuser, Straßen und Plätze sind vielfach zerstört, Brücken zusammengefallen - all dies muss wieder aufgebaut werden.

Darüber hinaus werden durch einen eigens eingerichteten kirchlichen Hilfsfond die sich zur neuapostolischen Kirche in Mozambique bekennenden Christen finanziell unterstützt; dafür stehen weitere 100.000 SFr zur Verfügung. Mit Hilfe dieser Spende soll die kirchliche Infrastruktur wieder hergestellt werden, z.B. durch den Wiederaufbau von Kirchengebäuden, die zum Teil völlig zerstört wurden.

Rev. Johann R. Kitching hat beide Spenden Anfang April übergeben. In einer ausgedehnten Reise in das Katastrophengebiet Ende März konnte er sich einen persönlichen Überblick über die angespannte Situation verschaffen. Sein Fazit: "Große Regionen liegen in Trümmern! Flüsse, die sonst 100 Meter breit waren, erstrecken sich jetzt über 5 Kilometer. Die ohnehin schon armen Dorfgemeinschaften entlang den Ufern haben alles verloren. Mozambique ist ein flaches Land, die Menschen wussten nicht mehr, wohin. Die gesamte Infrastruktur ist zerstört, es gibt kaum genügend Nahrungsmittel, die medizinische Versorgung ist extrem schwierig."


Ansprechpartner für weitere Fragen:

Peter Johanning, Neuapostolische Kirche International
Tel. +49 - (0)69 - 26 96 - 525
Fax. +49 - (0)69 - 26 96 - 205
Email: peter.johanning@nak.org