Berichte aus aller Welt

Drei Gottesdienste in Guinea-Bissau

31.10.2009

Guinea-Bissau liegt im Westen Afrikas (Grafik: UN)

Apostel Claudio Odera ist tot (Foto: NAKI)

Bissau. Das letzte Oktober-Wochenende führte den internationalen Kirchenleiter, Stammapostel Wilhelm Leber, in das westafrikanische Land Guinea-Bissau. Im Sonntagsgottesdienst ordinierte der Stammapostel neue Amtsgaben: Amilo N’Dam (41) empfing das Apostelamt für die Gebietskirche Guinea-Bissau, Michael Imbana (49) wird dort künftig als neuer Bischof arbeiten. Für die Gebietskirche Senegal empfing Jean Da Silva (45) das Bischofsamt.

Drei Gottesdienste führte Stammapostel Leber durch. Am Freitag, 23.10.2009, versammelte er alle Vorsteher (Gemeindeleiter) zu einem Gottesdienst. Am Samstag reiste der Kirchenleiter zum Gottesdienst nach São Domingos. Am Sonntag, 25.10.2009, fand der Abschlussgottesdienst seiner Reise in der Hauptstadt Bissau statt.

Guinea-Bissau ist ein kleines Land mit nur 1.5 Mio. Einwohnern. Mittlerweile bekennen sich rund 37.000 Menschen zum neuapostolischen Glauben. Der Gottesdienstbesuch, so Stammapostel Leber, liege bei über 60 Prozent. Während seiner Reise nahm der internationale Kirchenleiter auch eine Einladung zur Audienz beim Staatspräsidenten Malam Bacai Sanhá an. Im Gespräch ging es vor allem um soziale Projekte. Die Menschen in Guinea-Bissau sind extrem arm.

Die Arbeit der Neuapostolischen Kirche in Guinea-Bissau wird von der deutschen Gebietskirche Nordrhein-Westfalen betreut.


Apostel Odera tödlich verunglückt

In einem Rundbrief an alle Apostel weltweit teilt Stammapostel Wilhelm Leber mit, dass der langjährige Apostel Claudio Onyango Odera aus Kenia am Montag, 26. Oktober 2009, tödlich verunglückt sei. Apostel Odera wurde am 01.02.1960 geboren. Rund 20 Jahre später kam er mit der Neuapostolischen Kirche in Kontakt. Am 11.04.2004 ordinierte ihn der damalige Stammapostel Richard Fehr als Apostel für Kenia.

Der Apostel hinterlässt Frau und Kinder.

Kategorie: Afrika