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Studientagung in Halle/Saale: Apostel Volker Kühnle über das Selbstverständnis der Neuapostolischen Kirche

25.06.2005

Halle/Saale. Viele interessierte Menschen kamen zusammen, um die Studientagung zum apostolischen Selbstverständnis in Halle an der Saale zu besuchen. Gastgeber Prof. Dr. Helmut Obst, aus gewiesener Kenner der Materie, war beeindruckt vom regen Andrang. Für die Neuapostolische Kirche sprach Apostel Volker Kühnle. Er hielt einen Vortrag zum Thema: "Das Selbstverständnis der Neuapostolischen Kirche".

Fünf apostolische Gemeinschaften waren zu den Vorträgen und der anschließenden Diskussionsrunde erschienen: Die Katholisch-apostolische Gemeinde, die Neuapostolische Kirche, die Apostolische Gemeinschaft, das Apostelamt Juda und das Apostelamt Jesu Christi.

Für die größte dieser Gemeinschaften sprach Apostel Volker Kühnle von der Neuapostolischen Kirche, Gebietskirche Süddeutschland. Nach einer kurzen geschichtlichen Einleitung aus neuapostolischer Sicht, ging er u.a. auf die Frage nach dem scheinbar exklusiven Heilsverständnis ein. Dazu der Autor: "Und damit komme ich zur Frage: Sind alle anderen verloren? Hier ist mit einem klaren Nein zu antworten - auch wenn für die Neuapostolische Kirche nur dort im eigentlichen Sinn Kirche ist, wo Apostel sind." Dazu führte der Apostel aus, dass die Neuapostolische Kirche keine Lehre der ewigen Höllenstrafen kenne, sondern dass vielmehr auch Verstorbene noch Heil und Gnade empfangen könnten. "Wir betonen zwar", so der Vorsitzende der kircheninternen Projektgruppe Ökumene weiter, "dass durch die Versiegelung die Voraussetzung zur Teilnahme an der Hochzeit im Himmel konstituiert wird", das heiße aber nicht, dass alle anderen vom Heil ausgeschlossen seien.

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