Berichte aus aller Welt

"spirit" - in der Probeausgabe geblättert

24.05.2002

Frisches Layout, 32 starke Seiten mit vielen Rubriken rund um das Thema Religion und Glaube - der erste Eindruck der Probeausgabe von "spirit", dem "jungen Magazin für neuapostolische Christen".

Über die Inhalte sprach die UF-Redaktion mit den "spirit"-KollegInnen.

Auf einigen Jugendtagen deutscher Gebietskirchen ist die "spirit"-Probeausgabe bereits verteilt worden. Wird sie einem breiteren Leserkreis noch zugänglich gemacht?
Ja, das ist vorgesehen. Der Verlag wird auf allen Jugendtagen mit einem Stand vertreten sein und ein kostenlos Exemplar verteilen. Zu einem späteren Zeitpunkt erhalten auch alle UF-Leser ihre Probeausgabe. Vermutlich wird dies im Oktober geschehen.

Aber ihr könnt sicherlich jetzt schon ein wenig das Geheimnis lüften und sagen, was den/die LeserIn erwartet. Blättern wir mal rasch die Probeausgabe durch und ihr sagt was dazu. Einstieg ins Heft...
... Kurze Meldungen zu jugendrelevanten Themen, Jugendtagen, Aktionen, aber auch News aus der Kirche, die von allgemeinem Interesse sind.

Dann kommt der Hauptakzent des Heftes, das Titelthema.
In der Probeausgabe von "spirit" haben wir als Titelthema "Immer wieder sonntags - mein Partner glaubt was anderes". Sicherlich ein Thema, mit dem viele konfrontiert sind oder werden. Diese Thematik stellen wir aus unterschiedlichen Blickwinkeln dar: In einer Reportage wird die Beziehung einer Neuapostolischen mit einem Nicht-Kirchgänger beschrieben. In einem Interview schildert ein Bruder Probleme, die er in einer Partnerschaft mit einer nicht-neuapostolischen Freundin hatte. Ein Experten-Gespräch und Statements von Jugendlichen runden das Titelthema ab. Kurzum: Beispielhaft soll gezeigt werden, der eine geht so damit um, der andere anders. Wo können Schwierigkeiten verborgen liegen, wie kann man sie angehen. Abgeschlossen wird das Titelthema durch den Beitrag eines Apostels und einen Fragebogen zu seiner Person.

Ist es aber nicht schwierig, für jede Ausgabe ein Topthema zu finden und dann noch aus verschiedenen Blickwinkeln zu beschreiben?
Wir meinen nicht. Auf unserer Themenliste stehen inzwischen über 50 Ideen. Theoretisch reicht das für vier Jahre. Das ist aber keine Liste, die Punkt für Punkt abgearbeitet wird; wir wollen auch auf aktuelle Trends reagieren.

Und jede Topstory soll so vielfältig dargestellt werden wie im Probeheft?
Das ist unser Ziel. Jedes Titelthema stellt aber eine neue Herausforderung dar. Für uns heißt das: Immer wieder neue Blickwinkel suchen, auch fürs Layout.

Was dürfen LeserInnen unter der Rubrik "weltweit" erwarten?
Reportagen von Jugendgruppen oder einzelnen Jugendlichen aus aller Welt, die irgend Etwas Außergewöhnliches gemacht oder erlebt haben. Beispiele: Jugendchor unternimmt erste Missionsreise mit dem Apostel oder jemand geht für ein Jahr in ein fremdes Land. Wichtig ist aber: Die handelnden Personen sind junge Menschen und sie schildern ihre Geschichte in ihren Worten.

Der Rubriktitel "zwischentöne" lässt vermuten, dass hier Artikel rund um die Musik erscheinen werden.
Ja, wir interviewen Musiker, liefern Hintergrundinfos zu Liedern oder geben Tipps zum Einüben von Gospels, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

Und was ist mit CDs?
Rezensionen zu Medien mit religiösem Bezug, also beispielsweise eine CD-Besprechung oder ein Literaturtipp oder ein Hinweis auf gut gemachte Seiten im Internet - das alles folgt auf der Seite "multimedia".

Was, bitte schön, verbirgt sich hinter der Rubrik "bibelbild"?
In der bildenden Kunst gibt es viele Werke mit religiösen Motiven. Einige davon sind weltbekannt, andere weniger. Diese Werke dienen uns als so genannter Aufhänger, sich mit einer biblischen Begebenheit zu beschäftigen. Es gibt den Originaltext aus der Bibel, Infos über das Kunstwerk, den Künstler und viele Details.

Der nächste Titel lautet "unterwegs".
Hier gibt es Tipps für Ausflüge. Beispielsweise zum Bibelmuseum oder zu einer Ausstellung über religiöse Themen. Wir beschreiben die Ausstellung, geben aber auch Hinweise, wo man Gottesdienste besuchen, aber auch wo man auch gut essen oder günstig übernachten kann.

Die nächste Seite trägt die Überschrift "beimnachbarn".
In diesem Teil des Heftes wollen wir "über den Tellerrand" blicken, sachlich schildern, was glauben die andern, Basiswissen über andere Religionen vermitteln. Das kann und soll dann durchaus zum Nachdenken anregen: Wie sieht es denn in meiner, der Neuapostolischen Kirche aus? Was glauben wir?

Die drei Rubriken "kreuzundquer", "logisch" und "aufdersuche" sind wohl eher zur Unterhaltung gedacht?
Ja, das stimmt. Wir denken dabei an biblische Kreuzworträtsel oder auch an Rezepte, die einfach nachgekocht werden können, um beim nächsten Jugendtreffen zu glänzen. Bei "logisch" planen wir, dass ein Fachmann praktische Tipps weitergibt. Oder wir erklären Dinge, von denen fast jeder spricht, aber nicht alle wissen, was sich dahinter verbirgt und wie es geht. In der Probeausgabe haben wir als Beispiel das Thema "Wie geht chatten?" verarbeitet. Unter der Rubrik "aufdersuche" findet der Leser private Kleinanzeigen, unterteilt in Sparten wie "duundich", "vierwände", oder "arbeitsamt".

Und was bedeutet die geheimnisvolle Abkürzung "FAQ""auf den nächsten Seiten?
FAQ steht für "frequently asked questions" zu deutsch "häufig gestellte Fragen". Sie werden z.B. vom Medienreferenten der Neuapostolischen Kirche International, Bezirksevangelist Peter Johanning, beantwortet.

Last not least: "nachttischlampe"?
Ähnlich wie beim Kindermagazin wird hier ein literarischer Text, eine Geschichte veröffentlicht, die den Leser/die Leserin zum Nachdenken, zum Innehalten, zum Besinnen anhalten soll.

Was hat euch inspiriert, "spirit" so aufzubauen?
Wir haben unzählige Magazine, Hefte analysiert, die etwa die gleiche Leserschaft ansprechen, die wir mit "spirit" erreichen wollen, also die 14 bis 35-Jährigen. Außerdem haben wir zig Testpersonen interviewt.

Letzte Frage: Wie steht‘ s eigentlich mit Internet-Auftritt von "spirit"?
Seit dem 13. Mai sind wir online:

www.spirit-nak.de