13.1.4 Das Gebet der ersten Christen

Einen Einblick in das ernsthafte Beten der frühen Gemeinden gibt Apostelgeschichte 4,23-31. Die ersten Christen pflegten von Anfang an das gemeinschaftliche Beten (Apg 1,14). Von intensiven Gebeten wird im Zusammenhang mit wesentlichen Geschehnissen berichtet, so zum Beispiel bei der Erwählung des Matthias zum Apostel oder der Aussonderung der ersten sieben Diakone (siehe 7.5). Auch wurden die Apostel in Gefahrensituationen von innigen Gebeten begleitet (Apg 1,24.25; 6,6; 12,12).

In den Briefen der Apostel wird die Bedeutsamkeit des Gebets hervorgehoben (Jak 5,15.16). Die Apostel berichteten, dass sie für die Gemeinde beteten (Eph 1,16-23), und ermunterten zur Beständigkeit im Gebet (1Thess 5,17).

Aus 1. Timotheus 2,1 geht hervor, dass die Gebete der Gläubigen alle Menschen einschließen sollen: „So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen.“

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