Wort zum Monat
Dezember 1997: Weihnachtsfreude
"Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!" (Lukas 2:14)
Hat diese Botschaft heute noch eine Berechtigung, angesichts von Krieg, Verfolgung, Folter, Hunger, Not und Elend auch in der Weihnachtszeit?
Wir haben schon Menschen kennengelernt, die trotz irdischer Not und schwerer Krankheit, unter großem Druck und vielen Sorgen inneren Frieden ausstrahlen. Warum? Sie haben diesen Frieden am Altar des Herrn empfangen und in ihren Seelen bewahrt. Auch uns soll zu Weihnachten ein Fest des Friedens bereitet sein; der Friede Gottes wohnt am lebendigen Altar.
Weihnachten ist auch das Fest der Liebe. In unsere Herzen ausgegossen durch den Heiligen Geist, äußert sich die Liebe am gottgefälligsten, wenn sich die Gemeinde auf die Wiederkunft Jesu bereiten läßt. Da erkaltet sie nicht, sondern ist tätig und wächst.
Wo aber Frieden und Liebe zu Hause sind, erfüllt Freude die Herzen. Und mit einem freudigen Geist kommt man vorwärts auf dem Weg zum herrlichen Ziel. Viele Menschen haben Angst vor einer ungewissen Zukunft. Wertvoll ist es deshalb, daß wir aus Gnaden zu denen zählen dürfen, die - gelehrt durch den Heiligen Geist - die Zeichen der Zeit am geistigen Firmament erkennen. Wir glauben fest: "Der Herr kommt bald!" Das ist und bleibt unsere schönste und größte Weihnachtsfreude.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest, angefüllt mit Frieden, Liebe und Freude.
Herzlichst<br/> Ihr
Richard Fehr

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