Wort zum Monat

Zum Jahresanfang 2005

Januar 2005

Ein neues Jahr, ein neuer Zeitabschnitt liegt vor uns. Dankbar haben wir das alte Jahr beschlossen, erwartungsvoll blicken wir der neuen Zeit ins Angesicht. Wir haben Ursache uns zu freuen, denn wir treten keine Fahrt ins Ungewisse an. Auf unserer Wanderung in die Zukunft wacht das Auge Gottes über uns. Ich denke dabei an das Wort des Psalmisten: "... die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgend einem Gut." (vgl. Psalm 34,11). Solange das alte Bundesvolk auf seiner Wanderung durch die Wüste den Herrn suchte, hatte es alles, was zum damaligen Leben erforderlich war.

Was heisst nun, "den Herrn suchen?" Es geht darum, dass wir mit frohem Herzen in der Nachfolge bleiben. Dann ist es uns nämlich stets ein Bedürfnis, sein Wort gerne zu hören und unser Leben damit in Einklang zu bringen. Im Weiteren bringen wir gerne unsere Opfer im Bewusstsein, dass eine Existenz ohne den göttlichen Segen und ohne sein Wohlgefallen leer und öde wäre. Wir suchen auch täglich die Verbindung mit unserem himmlischen Vater und pflegen dadurch eine innige Gemeinschaft mit ihm. Im Beachten dieser Grundsätze suchen und finden wir den Herrn täglich und sichern uns dadurch seine wohltuende Nähe. Er, der himmlische Vater, wird es dann für uns an nichts fehlen lassen.

Im Buch der Psalme wird dies so beschrieben: "...der Herr gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen." (vgl. 84,12). Gottes Gnade ist ein wunderbares Gut. Ausfluss dieser Gnade ist unsere Erwählung, sind die heiligen Sakramente und die göttlichen Verheißungen für seine Kinder. Die allerwichtigste davon beinhaltet die Wiederkunft Christi. Diese herrlichen Gaben sichern uns eine wunderbare Zukunft in den ewigen Bereichen, wo Gott und sein Sohn regieren.

Ein gesegnetes Neues Jahr 2005 wünscht Ihnen,

Ihr<br/> Richard Fehr