Wort zum Monat

Ich kenne deine Werke

Juli 2004

Wenn das schöne Zeugnis, das Apostel Johannes im Auftrag Jesu der Gemeinde zu Philadelphia ausstellte, auch auf uns zutrifft, dürfen wir froh, glücklich und dankbar sein. "Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet", heißt es in dem entsprechenden Sendschreiben der Offenbarung (Offenbarung 3,8).

Fest steht: Der Herr kennt unsere Werke! Und er hat eine Tür aufgetan - zu seinem Werk und Heiligtum, zu seinem Wort und zu seiner Gnade. Niemand kann sie zuschließen, kein Geist, kein Mensch. Es liegt an jedem von uns, diese Pforte zu durchschreiten.

Wenn unsere Kraft im Vergleich zur Allmacht Gottes auch klein ist, so ist sie doch groß genug, mancherlei Werke zu vollbringen. Zum Beispiel alle Mühe daran zu setzen, die Gottesdienste zu besuchen. Dazu bedarf es schon einer gewissen Kraft, denn es besteht Gefahr, dass uns in der letzten Zeit der geistige Schlaf überwältigt. Und wer betet, wer für den Nächsten, die Kranken, die Suchenden, die Schwachen, die Verirrten, eintritt, hat in der Gesinnung Jesu ebenfalls ein Werk vollbracht, das der Herr kennt. Dazu gehört auch die Bitte um die Vollendung des Werkes Gottes.

Die Mitarbeit im Werk des Herrn gliedert sich in mancherlei Aufgaben. Es mag sein, dass der Vorsteher nicht sieht, der Bezirksälteste und der Apostel nicht bemerken, was der Einzelne im Segen wirkt - Gott und sein Sohn jedoch kennen diese Werke ebenso wie die vielen Opfer, die im kindlichen Glauben aus Liebe zum Herrn gebracht werden. Der Lohn ist den Treuen gewiss!

(Aus einem Gottesdienst des Stammapostels)

 

Wort zum Monat

Lieben und Leiden

(Oktober 2019) Im Spektrum menschlicher Gefühle und Empfindungen bilden Lieben und Leiden zwei gegensätzliche Pole... mehr ...