Wort zum Monat

Konfliktforschung

Oktober 2018

Vielen Menschen fehlt der innere Friede. Sie haben keinen Frieden im Herzen. Wahrscheinlich hat jeder schon eine solche Phase in seinem Leben gehabt. Meist macht man dann äußere Faktoren verantwortlich: Mein Chef setzt mich unter Druck. Der Nachbar sucht Streit. Der Haussegen hängt schief. Die Schulden wachsen mir über den Kopf. Ich komme einfach nicht zur Ruhe. An die oft ganz naheliegende Erklärung denkt man erst ganz zuletzt: Man ist im Konflikt mit Gott.

In irgendeiner Sache bin ich mit meinem Gott nicht im Reinen. Ich habe einen Wunsch, aber Gott erfüllt ihn einfach nicht. Ich habe einen so tollen Gedanken, aber Gott nimmt keine Notiz davon. Er macht einfach nicht, was ich will. Er verlangt etwas von mir, was mir nicht gefällt und was ich auch nicht einsehe. Seine Gedanken sind andere als meine. Ich verstehe ihn nicht.

Das kommt öfter vor, als einem lieb ist. Irgendwann merkt man: Ich habe keinen Frieden, solange ich diesen Konflikt nicht löse. Und ich löse ihn, indem ich mich dazu durchringe, zu Gottes Willen Ja zu sagen. Der einzige, aber garantiert sichere Weg, wieder Frieden zu haben.

Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels (aus: „Unsere Familie“ 19/2018)

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