Wort zum Monat

Zu kurz gedacht

Oktober 2017

Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft sagt man häufig nach, sie planten oft nur bis zur nächsten Wahl oder Aktionärsversammlung; lang­fristiges und strategisches Denken über den Tag hinaus seien eher Mangelware. Ob der Vorwurf berechtigt ist, sei dahingestellt. In großen Zeiträumen zu denken ist dem Menschen von Natur aus nicht unbedingt mitgegeben. Selbst der Gläubige, der weiß, dass Gottes Heilsplan weit mehr umfasst als nur sein irdisches Dasein und dass es fatal wäre, allein in diesem Leben auf Christus zu hoffen, sieht oft nur, was vor Augen steht.

Die Israeliten sahen nur, dass Gott sie in die Wüste führte, und damit hatten sie ein Problem. Gott wollte sie aber nicht in die Wüste führen, sondern in die Freiheit, in das verheißene Land.

Wir sehen unseren Lebensweg mit seinen Sorgen und Anfechtungen und haben oft Probleme damit, dass das Leben so ist, wie es ist. Aber Gott will uns nicht in Bedrängnisse führen, sondern in sein Reich, in die herrliche Freiheit der Kinder Gottes, ja, in eine neue Schöpfung. Sein Plan reicht über den Tag hinaus.

Wir sehen die gegenwärtige Entwicklung der Kirche und des Christentums in manchen Regionen und fragen uns: Wo soll das hinführen, wenn der Trend so weitergeht? Aber Christus will seine Kirche nicht abwickeln, sondern durch sie das umfassende Heil aller in der Geschichte verwirklichen und sie vollenden in Herrlichkeit. Sein Plan reicht über den Tag hinaus. Vergessen wir das nicht!

Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels

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(Oktober 2017) Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft sagt man häufig nach, sie planten oft nur bis zur... mehr ...