Wort zum Monat

Ehre sei Gott, unserm Vater!

Januar 2017

„Ehre sei Gott, unserm Vater“ – so heißt es im Brief des Apostels Paulus an die Philipper. Es ist ein uralter Gedanke, dem Gott, der alles gemacht und geschaffen hat, Ehre zu erweisen, also seine Macht öffentlich zu rühmen und seine unermessliche Güte laut zu verkündigen. Und doch sind die Menschen immer wieder von diesem Verhalten abgerückt. Im Gegenteil: Sie machen Gott für alle Nöte ihres Lebens verantwortlich!

Mein Appell heute lautet: Geben wir Gott, unserem Vater, die Ehre! Das soll nicht nur die Jahreslosung für 2017 sein, sondern unseren weiteren Weg im Leben und im Glauben bestimmen.

Gott, den Vater verherrlichen – wie kann das geschehen? Ich nenne beispielhaft drei Aufgaben:

  1. Erkennen wir Gottes Größe! Er ist der Schöpfer, von dem alles kommt, sowohl die sichtbare Schöpfung als auch die gesamte Heilsgeschichte. Es ist unser Auftrag, seine Schöpfung mit Weisheit und Güte zu behandeln. Zwar hat Gott die natürlichen Ressourcen gegeben; die Verantwortung für ihre Verteilung und Erhaltung liegt jedoch bei uns, den Menschen.
  2. Sagen wir ihm Dank für alle seine Gaben, indem wir seinen Willen tun, auch dann, wenn dies unser Leben mühsamer macht. Bringen wir ihm Opfer. Vertrauen wir ihm mehr als unsere Sorgen zu beklagen. Er sorgt für uns, obwohl wir Sünder sind. Im Gegenzug wollen auch wir die Würde jedes Menschen achten. Gott ist der Vater aller! Wir machen unserem Vater Ehre, wenn wir Heil auch für diejenigen erbeten, die uns verletzt haben.
  3. Verkündigen wir seine Herrlichkeit, indem wir uns wie Gotteskinder verhalten. Vor Gott sind wir wie Kinder: Wir wissen wenig und er weiß alles. Es gilt, seine Autorität anzuerkennen und uns bereit­willig in seinen Dienst zu stellen. Das ist für uns keine Einschränkung eigener Freiheit, sondern Quelle des Segens!

Wir wollen Gott, unserem Vater, die Ehre geben: Er ist größer als alles; nichts kann ihn hindern, uns sein Reich zu geben. Sein Leben, das er in uns hineingelegt hat, soll sich entwickeln. So werden wir zur Einheit unter seinen Kindern beitragen in dem Wissen, dass es für alle nur den einen Gott und Vater gibt, „der da ist über allen und durch alle und in allen“.

Das Drei-Punkte-Programm für dieses Jahr 2017 lautet:

  1. Erkennen wir die Herrlichkeit Gottes, des Vaters, in seinen Werken.
  2. Danken wir ihm für seine Wohltaten.
  3. Verkündigen wir seine Herrlichkeit, indem wir uns wie Gotteskinder verhalten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude und Gottes Segen im neuen Jahr!

Ihr

Jean-Luc Schneider

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