Wort zum Monat

Segen – genug für jeden Tag

Juni 2016

Immer wieder beschäftigt uns die Frage, wie sich der Segen Gottes zeigt – vor allem, wenn wir meinen, wir hätten nicht genügend davon: „Eigentlich könnte mich der liebe Gott doch ein bisschen mehr segnen, ich tue doch so viel für ihn …!“ Der eine wünscht sich, dass sich sein Gesundheitszustand bessert, der andere hätte gerne etwas mehr Geld auf dem Konto, wieder andere hoffen auf einen Arbeitsplatz oder darauf, dass die Tochter oder der Sohn eine Lehrstelle bekommt.

So vielfältig wie das Leben sind die Vorstellungen und Wünsche in Bezug auf den Segen Gottes. Dabei vergisst man, dass Segen sich schon in ganz anderer Weise zeigt: daran, dass wir für jeden Tag genug haben. Erinnern wir uns an die Geschichte der Witwe von Zarpat: Sie hatte nach der Zusage des Propheten jeden Tag so viel Mehl im Topf und so viel Öl im Krug, dass für sie und ihr Kind gesorgt war, bis die Zeit der Dürre vorüber war. Gott hat nicht das Haus der Witwe vom Keller bis unters Dach mit Mehl und Öl angefüllt, sondern ihr und ihrem Kind das gegeben, was für jeden Tag genügte.

Das ist wahrer Segen: Jeden Tag genug Kraft zu haben, den Glaubens- und Lebensweg gehen zu können. Jeden Tag genug Kraft zu haben, den Willen Gottes tun zu können. Jeden Tag genug Kraft zu haben, das Böse mit Gutem überwinden zu können. Jeden Tag genug Kraft zu haben, einen Sieg mit Christus erringen zu können. Und sich jeden Tag darüber freuen zu können: Mein Heiland sorgt für mich, täglich aufs Neu.

Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels

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