Wort zum Monat

Vor dem Bösen bewahrt

März 2016

Der Mensch ist vielen Einflüssen ausgesetzt, insbesondere denen aus seiner Umgebung. Die Welt, in die er hineingeboren wird und in der er aufwächst, in der er seine Erfahrungen macht, prägen sein Wesen und seine Persönlichkeit – im Guten wie im Schlechten. Auch wenn man sich noch so sehr Mühe gibt, lassen sich negative Einflüsse nicht immer vermeiden.

Das Böse, das noch in dieser Welt herrscht und Macht über die Menschen hat, lässt sich nicht einfach ausschalten oder neutralisieren – es macht seinen Einfluss geltend. Aber wir sind ihm nicht schutzlos ausgeliefert. Jesus hat im hohepriesterlichen Gebet seinen Vater darum gebeten: Bewahre sie vor dem Bösen! Das heißt, wir leben zwar noch im Wirkungsbereich des Bösen, aber das Böse kann uns nicht gefährlich werden. Es hat nur beschränkt Einfluss auf uns, denn die Kraft, die Christus dem Gläubigen gibt in seinem Wort, in den Sakramenten, hilft, dem Bösen zu widerstehen. Mit dieser Kraft sind wir in der Lage, zum Bösen Nein zu sagen. Mit dieser Kraft sind wir sogar in der Lage, dem Bösen Gutes entgegenzusetzen und es mit Gutem zu überwinden.

Und es gilt nach wie vor die Zusage: „Der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen“ (2Thess 3,3). Weil das so ist, hat das Böse keinen Einfluss mehr auf unser Verhältnis zu Gott. Und es soll immer weniger Einfluss auf unser Verhältnis zu unserem Nächsten haben.

Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels

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