Wort zum Monat

Bedrängnisse

August 2015

Wie kann das sein? Da geht ein Werk seiner Vollendung entgegen, das Gott selbst ins Leben gerufen hat, das er führt und leitet, in dem sein Geist die Impulse und die Richtung vorgibt, und dann stellt man allenthalben Erschwernisse und ernüchternde Entwicklungen fest: weniger Gottesdienstbesucher, kleiner werdende Gemeinden, ein schwieriger werdendes Umfeld, in dem das Evangelium und die Botschaft von der nahen Wiederkunft Christi immer weniger Resonanz finden.

Dabei, so sollte man meinen, muss die Braut Christi doch im Triumphzug ihrem Bräutigam, Jesus Christus, entgegengehen, in einem glorreichen Siegeslauf, an dessen Ende die Krone winkt?

Nimmt man die Worte von Paulus und Barnabas ernst, dann sieht die Sache ganz anders aus: „Wir müssen durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen.“ Kein Triumphmarsch, sondern Mühsal und Bedrängnis: Es wird schwieriger, Glauben zu behalten, es kostet mehr Kraft, treu zu bleiben. Enttäuschungen häufen sich. Man versteht vieles nicht. Man findet keine Antwort und keine Erklärung dafür, warum die Verhältnisse so sind, wie sie sind. Man sieht es im persönlichen Bereich, man sieht es in der Gemeinde und man sieht es in der Kirche insgesamt.

Warum? Weil die Kirche denselben Weg geht wie ihr Herr. Vor der Auferstehung stand das Kreuz. Aber nach der Passion, nach der Todesnacht, kam der Triumph, folgten die siegreiche Auferstehung und die Himmelfahrt. Lassen wir uns deshalb von Bedrängnissen, gleich welcher Art, nicht irritieren.

Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels

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