Wort zum Monat

Auferstehung

April 2015

Was hat die Auferstehung Jesu mit meinem Leben zu tun? Eine Frage, die manche Christen ins Grübeln bringt – vielleicht, weil man Auferstehung immer mit Tod in Beziehung bringt: „Aber ich bin nicht tot“, so sagen sie, „ich lebe noch! Was hilft mir jetzt, in meinem Alltag, der Glaube an die Auferstehung? Viel lieber hätte ich, dass Gott mir hilft, meine Probleme in den Griff zu bekommen, dass er mal ein Wunder tut, dass ich dieses Jahr endlich mal beruflich vorwärtskomme!“

Der Haken an der Sache ist: Wenn wir das Evangelium auf unser irdisches Leben begrenzen, dann werden wir schnell enttäuscht. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so schreibt Apostel Paulus an einer Stelle, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Warum? Weil der Herr Jesus nie versprochen hat, dass ein treuer Christ von allem verschont bleiben und auf der Sonnenseite des Lebens stehen wird. So funktioniert das Evangelium nicht. Das Evangelium ist die Botschaft: Du darfst Hoffnung haben, die über dein Leben weit hinausreicht, denn Christus ist auferstanden von den Toten. Er ist der Sieger über Hölle und Tod. Mit seiner Auferstehung hat er deine Auferstehung vorbereitet. Seine Auferstehung ist die Zusage, dass auch für dich der Augenblick kommen wird, an dem du frei sein wirst von allem Leid, aller Trübsal, frei sein wirst von Sünde und Tod. Auf dich wartet der verklärte Leib, der dir bei der Wiederkunft Christi gegeben wird, mit dem du in der Lage sein wirst, die Herrlichkeit Gottes zu schauen und die neue Schöpfung zu bewohnen: ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott. Das alles hat seinen Grund in der Auferstehung, und das gibt dir heute Kraft, über das Irdische und Vergängliche hinaus auf das kommende Ewige zu schauen.

Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels

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