Wort zum Monat

Dankbarkeit zeigen

April 2009

Die Geschichte des Werkes Gottes begann aus kleinen Anfängen; daraus entstand die weltweite Kirche Jesu Christi. Das war aber nicht die Leistung einzelner gläubiger Gotteskinder, sondern die Güte und Gnade des Herrn. Die Apostelgeschichte des Lukas berichtet davon, wie aus wenigen Jüngern und Jüngerinnen eine stetig wachsende Gemeinde wurde – immer unter dem Wirken des Heiligen Geistes! Der Herr Jesus hat zu seinen Jüngern gesagt: Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt. Das bedeutet doch: Von ihm geht alles aus! Das war nicht nur damals so, sondern ist auch heute noch der Fall. Ohne seinen Segen, ohne seine Hilfe wäre nichts möglich; aber mit seinem Segen, mit seiner Hilfe ist alles möglich. Ein besonderer Tag des Segens ist zum Beispiel die Feier der Konfirmation: Die jungen Brüder und Schwestern legen das Konfirmationsgelübde ab und der Herr legt seinen Segen auf die Konfirmanden.

Jetzt stelle ich einmal die Frage: Wie können wir dafür dankbar sein? Wenn wir sagen: „Herr, ich bin dir dankbar“, dann ist das schön; aber richtige Dankbarkeit ist das eigentlich noch nicht. Denken wir einmal daran, wie man Kinder erzieht. Wenn sie sagen, dass sie ihren Eltern dankbar sind, dann werden sich die Eltern darüber freuen; aber die Eltern werden sagen: Nun zeige auch deine Dankbarkeit! Man muss auch etwas tun, man muss durch sein Verhalten zeigen, dass man dankbar ist. Das wollen auch wir dem lieben Gott gegenüber tun: Wir wollen durch unser Verhalten zeigen, dass wir dankbar sind.

Das können wir, indem wir opfern. Wer wirklich dem Herrn dankbar ist, der opfert. Dabei denke ich nicht allein an den Zehnten, den wir gerne geben, sondern auch an Zeitopfer.

Wer dankbar ist, setzt seine Gaben im Werk Gottes ein, der will mithelfen und nicht am Rande stehen. Er wird dazu beitragen, dass es schön ist in der Gemeinde und dass sich alle wohlfühlen.

Wer dankbar ist, der bezeugt das nach außen hin. Er redet von dem, was der Herr Gutes getan hat: dass er uns geführt und geleitet hat und dass wir viele Wunder seiner Gnade erlebt haben. Im Allgemeinen haben Menschen eine andere Haltung: Man redet miteinander über schlechte Dinge, über das, was dieser oder jener falsch gemacht hat, man klagt über die Verhältnisse. Das ist nicht sinnvoll, davon ändern sich die Verhältnisse nicht. Wie schön ist es dagegen, wenn man über seine Dankbarkeit redet!

Lasst uns also dem Herrn dankbar sein von ganzem Herzen und diese Dankbarkeit auch zeigen.

(Aus einem Gottesdienst des Stammapostels)

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