2012

27. Mai 2012: Köln (Deutschland)

Photos: NAK NRW

Äußerlicher Rahmen: Ein Höhepunkt im Kirchenjahr für die neuapostolischen Christen weltweit: Stammapostel Wilhelm Leber hielt am 27. Mai 2012 den Pfingstgottesdienst in Köln. "Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich" - rief das geistliche Oberhaupt der neuapostolischen Christen den Gläubigen zu. Die Predigt konzentrierte sich auf die Frage, wie Kinder Gottes in dieser Zeit ihr Leben führen sollen. Es gelte, den Glauben zu bewahren, friedfertig zu sein, sich Gott zu ergeben und aus der Auferstehung Christi Kraft für den Alltag zu schöpfen.

Grußwort: "Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich." (Lukas 18,27)

Kerngedanken: "Menschen haben Barrieren, doch bei Gott gibt es keine Grenzen", führte der Stammapostel aus. Er rief die Gläubigen dazu auf, die Kraft aus dem Heiligen Geist in Anspruch zu nehmen, um Streit und Ärger auszuräumen oder mit Gott schwierige Situationen durchzustehen. Der Stammapostel ging in diesem Zusammenhang auch auf die globale Situation ein: Das Christentum sei weltweit auf dem Rückzug und auch in Gemeinden gebe es hier und da Herausforderungen. Man stehe vor der Frage, wie es weitergehen solle. "Lasst uns die Situation nicht nur aus menschlicher Sicht betrachten, denn wir wissen: Für Gott ist alles möglich", so der Stammapostel. Wenn man auf die Hilfe Gottes vertraue, seien nicht mit einem Streich alle Schwierigkeiten gelöst. "Aber mit Gottes Hilfe ist es möglich, Grenzen zu überwinden." Dazu sei es nötig, seine Kraft in Anspruch zu nehmen.

Die Neuapostolische Kirche hat nach vielen Jahren wieder einen Stammapostelhelfer. Im Pfingstgottesdienst am 27. Mai 2012 in Köln beauftragte Stammapostel Wilhelm Leber den französischen Bezirksapostel Jean-Luc Schneider mit dieser Aufgabe. Er wird künftig den Stammapostel entlasten und auch einige seiner Reisen übernehmen. „Der Übergang soll möglichst kontinuierlich vonstattengehen gehen“, so der Stammapostel. Er selbst habe bereits den Ruhestand vor Augen und wolle daher frühzeitig seine Nachfolge regeln.