NAK von A bis Z

Ökumene

(Glaubensgemeinschaften, Verhältnis zu anderen)

Der ökumenischen Bewegung, welche unter dem Leitmotiv „Einheit in versöhnter Verschiedenheit unter Wahrung der Identität der jeweiligen Kirche“ auf dem Weg hin zur Einheit in Christus ist, steht die Neuapostolische Kirche offen gegenüber.

Die Kontakte auf lokaler und institutioneller Ebene dienen hauptsächlich dem besseren gegenseitigen Kennenlernen und dem Abbau von Vorurteilen. Eine offizelle Beteiligung an ökumenischen Gottesdiensten und Segenshandlungen ist derzeit nicht möglich.

Die Neuapostolische Kirche fördert aktiv die Belebung gut nachbarschaftlicher Beziehungen mit anderen Kirchen und Glaubensgemeinschaften. Dies geschieht insbesondere durch Einladungen zu besonderen Anlässen sowohl der Kommunen als auch der Kirchengemeinden und durch Benefizveranstaltungen zu karitativen Zwecken. Die Neuapostolische Kirche ist sich ihrer Aufgabe und Verantwortung innerhalb der Christenheit bewusst. Alle ökumenischen Kontakte werden in diesem Zusammenhang gesehen und haben stets Jesus als Mittler und Zentrum vor Augen.

Wesentliche Gesprächsgrundlage innerhalb der Ökumene ist die so genannte „Charta Oecumenica“. Dieses Dokument wurde 2001 von den meisten europäischen Kirchen unterzeichnet und gilt als Leitlinie für die wachsende Zusammenarbeit der Kirchen in Europa.