NAK von A bis Z

Versöhnung

Im zwischenmenschlichen Bereich versteht man unter Versöhnung im Allgemeinen, dass ein gestörtes Verhältnis in Ordnung gebracht wird.

Durch die Sünde ist das Verhältnis des Menschen zu Gott gestört. Weil alle Menschen Sünder sind, bedürfen alle der Versöhnung mit Gott.

Die Kluft zwischen Gott und dem Menschen, die sich auf die gesamte Schöpfung auswirkt, ist von der Seite des Sünder aus unüberbrückbar.

Obwohl sich die Welt Gott gegenüber in Feindschaft zeigt, ermöglichte Gott aus lauter Liebe und Barmherzigkeit Versöhnung durch seinen Sohn.

Mit dem Kreuzestod Jesu Christi wurde die Versöhnung mit Gott gebracht, in die die gesamte Schöpfung einbezogen ist.

Durch den Glauben an Christus und das Ergreifen der durch ihn angebotenen Gnade wird der einzelne Mensch der Versöhnung teilhaftig und kommt zum Frieden mit Gott. Wie die Versöhnung von Gott ausgehen musste, so kann auch der Dienst der Versöhnung nur von Gott ausgehen. Dieser Dienst wird ausgeführt durch die Apostel Jesu.

Aus dem Versöhntsein mit Gott ergibt sich für jeden Gläubigen die Verpflichtung zur Versöhnungsbereitschaft und der Anspruch, sich so zu verhalten, dass Christi Wesen in ihm Gestalt gewinnt.