NAK von A bis Z

Schwur

(Eid)

Im zweiten Gebot wird das Verhältnis zwischen Gott und den Menschen geregelt. Es lautet: “Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“

Das zweite Gebot betrifft das Verhalten des Menschen - seine Äußerungen durch Worte und Taten.

Zur Zeit Jesu hatte sich die Praxis entwickelt, zu allen möglichen belanglosen Gelegenheiten zu schwören. Durch Spitzfindigkeiten wollte man sich aus der Verbindlichkeit eines Schwures herausziehen. Vor diesem Hintergrund ist Jesu Verbot des Schwörens zu sehen.

In der christlichen Tradition wird Jesu Verbot des Schwörens auf das leichtfertige Schwören im alltäglichen Leben bezogen.

Müssen Christen vor Gericht schwören oder beim Antritt eines Amtes einen Eid ablegen, sündigen sie damit nicht gegen das 2. Gebot.