NAK von A bis Z

Organisation der Neuapostolischen Kirche

Die Neuapostolische Kirche gliedert sich in rechtlich selbstständige Bezirksapostelbereiche, die gemeinsam die weltweit wirkende Gesamtkirche bilden und durch eine einheitliche Lehre geprägt sind. Jeder Bezirksapostelbereich wird von einem Bezirksapostel geleitet, die Gesamtkirche steht unter der Leitung des Stammapostels als oberster geistlicher Autorität.

Die einzelnen Bezirksapostelbereiche werden durch mehrere Gebietskirchen gebildet, welche wiederum in Kirchenbezirke unterteilt sind. Eine Gebietskirche wird von einem Kirchenpräsidenten, ein Kirchenbezirk wird von einem Bezirksvorsteher geleitet, der in der Regel das Amt eines Bezirksältesten trägt. Mehrere Bezirke bilden jeweils einen Arbeitsbereich, der von einem Apostel und einem oder mehreren Bischöfen betreut wird.

Die organisatorischen, administrativen und rechtlichen Obliegenheiten der Gebietskirchen sind durch Satzungen geregelt, die gemäß den jeweiligen staatlichen Vorschriften ausgestaltet sind.

In Deutschland sind die Gebietskirchen als Körperschaften des öffentlichen Rechts (siehe www.nak.de), in der Schweiz als eigenständiger Verein (siehe www.nak.ch) und in anderen Staaten in der den jeweiligen Gesetzen entsprechenden Rechtsform als Kirche bzw. Religionsgesellschaft staatlich anerkannt (siehe z.B. www.nak.at).

Das Zentrum des kirchlichen Lebens sind die einzelnen Gemeinden. Mit ihrer Leitung werden vom Apostel Gemeindevorsteher beauftragt, die ein priesterliches Amt tragen.