NAK von A bis Z

Lebensverlängernde Maßnahmen

Führt eine Krankheit oder Verletzung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Tode und die Behandlung verzögert nur den Todeszeitpunkt, spricht man von lebensverlängernden Maßnahmen.

Die Entscheidung darüber, ob er im gegebenen Fall lebensverlängernde Maßnahmen wünscht, sollte jeder Mensch selbst treffen, z.B. im Rahmen einer Patientenverfügung. Werden lebensverlängende Maßnahmen nötig, ist eine vorliegende Patientenverfügung zu berücksichtigen.

Ist diese nicht vorhanden, sollen die nächsten Angehörigen Stellung nehmen. Wurden den Seelsorgern der Kirche entsprechende Hinweise zu Lebzeiten gegeben, dürfen diese als Vertrauenspersonen unter Rücksichtnahme auf die Rechte der Angehörigen den Willen des Patienten dem betroffenen Personenkreis mitteilen.

Zusätzlich sind die gesetzlichen Regelungen des jeweiligen Landes zu beachten.