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Karfreitag

Am Karfreitag, dem Freitag vor Ostern, gedenken die Christen des Leidens und des Opfers Jesu Christi, das er am Kreuz auf Golgatha zur Versöhnung der Menschen mit Gott und zur Erlösung der Sünder brachte. Am Karfreitag erfüllten sich viele Hinweise und Verheißungen, die Gott in einem Zeitraum von vielen hundert Jahren gegeben hatte - beginnend schon im Garten Eden. Jesus Christus nahm am Kreuz aus freiem Willen und in göttlicher Liebe die Sünden der Menschen auf sich und brachte sich selbst als ewig gültiges Opfer dar. Damit brach er die Macht Satans, überwand den Tod und legte den Weg zur Erlösung der Menschen.

Wie der Karfreitag für die neuapostolischen Christen ein hoher Feiertag ist, gilt er in den evangelischen Kirchen von jeher als höchster Feiertag und wird in der katholischen Kirche traditionell als Bußtag mit Fasten begangen.