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Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes

Mit Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes wird ausgedrückt, dass das Apostelamt zur Erlangung des Heils in Christus unerlässlich ist. Die Frage der Unerlässlichkeit des Apostelamtes stellt sich nur für die Zeit der Heilsgeschichte, in der das Apostelamt zur Bereitung der Brautgemeinde wirkt.

Die Unerlässlichkeit des Apostelamtes ergibt sich zunächst aus der Tatsache, dass Jesus nur dieses Amt gestiftet und mit entsprechenden Vollmachten ausgerüstet hat. Außerdem wird sie gestützt durch das biblische Zeugnis der Aposteltaten, z.B. Geistesspendung in Samarien und Ephesus (vgl. Apostelgeschichte 8,14 ff. und 19,1 ff.).

Dabei ist neuapostolische Glaubensüberzeugung, dass das Apostelamt nicht historisch einmalig gewesen ist, sondern zur Vorbereitung der Brautgemeinde auf die Wiederkunft Christi von Gott im 19. Jahrhundert wieder aufgerichtet wurde. Ob es in diesem Zusammenhang bei der Frage, wer am Tag des Herrn angenommen wird, Ausnahmen geben wird, liegt in der souveränen Entscheidung Gottes.