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Erntedank

Das Erntedankfest ist in westlichen Kulturen eine traditionelle Feier nach der Ernte im Herbst, bei dem Gott für die Gaben der Ernte gedankt wird.

Die Idee des Erntedankfestes geht wahrscheinlich schon auf vorchristliche Religionen zurück. Schon im Judentum und in römischen Religionen feierte man im Herbst die lebensnotwendigen, reichen Gaben der Erde. Das Erntedankfest geht vermutlich auf römisches Brauchtum zurück, das bereits um das dritte Jahrhundert übernommen wurde.

In der Evangelischen Kirche und in der Neuapostolischen Kirche wird das Erntedankfest gewöhnlich am ersten Sonntag nach dem Michaelistag (29. September) d.h. in der Regel am ersten Sonntag im Oktober gefeiert. In der katholischen Kirche wird das Erntedankfest am letzten Sonntag im September oder am ersten Oktobersonntag gefeiert.

Dem Herrn zu danken für alle empfangene Gabe, ist der besondere Zweck des Erntedankgottesdienstes. Zwar hat der Erntedanktag im Kirchenjahr nicht den gleichen hohen Stellenwert wie andere christliche Feiertage, doch ist er als Danktag für eine gute Ernte seit langem in vielen christlichen Gemeinden üblich. Je nach Land heißt dieser Tag „Thanksgiving Day“, „Erntedanktag“ oder „Dank-, Buss- und Bettag“.

Dankopfer

In allen Gebietskirchen der Neuapostolischen Kirche ist es seit Stammapostel Urwyler Tradition, dass zum Erntedanktag ein spezielles Dankopfer gegeben wird. Es soll zum Dienst am Nächsten Verwendung finden.