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Demut

Das Wort Demut leitet sich vom althochdeutschen diomuoti (dienstwillig, Gesinnung eines Dienenden) ab und wird in der Bibelübersetzung Martin Luthers für den griechischen Ausdruck tapeinophrosyne und dessen lateinische Übersetzung humilitas benutzt. Im Christentum wird damit die Haltung des Menschen seinem Schöpfer gegenüber verstanden, was oft durch das Bild des Verhältnisses von Knecht und Herrn dargestellt wird. Demut hat nichts mit Unterwürfigkeit zu tun, sondern zeugt von Hochachtung vor der Größe und Allmacht Gottes. Der deutsche Ausdruck Demut weist auf die Elemente des Mutes und des Willens hin, welche die ehrfürchtige Zuwendung zu Gott prägen.