NAK von A bis Z
Sündenvergebung
Dank der Gnade Gottes ist Vergebung der Sünden möglich. Dabei ist es Gott selbst, der in seiner Allmacht die Sünden tilgt und die ihm gegenüber bestehende Schuld des Sünders aufhebt.
Voraussetzungen, die der Sünder zu erfüllen hat, sind:
Der Glaube an Jesus Christus
Die Erkenntnis, gesündigt zu haben und der Gnade Gottes zu bedürfen
Das herzliche Verlangen, mit Gott versöhnt zu werden
Das Bekennen der Sünden vor Gott, das seinen Ausdruck in der Bitte des „Unser Vater“ findet: „Und vergib uns unsere Schuld ...“ (Matthäus 6, 12)
Reue und Buße, verbunden mit dem Bedürfnis, Schuld gegenüber Dritten wieder gutzumachen
Der ernsthafte Vorsatz, Fehler und Schwächen zu überwinden
Vergebungs- und Versöhnungsbereitschaft
Das gläubige Ergreifen der Freisprache
Der Glaube an die Vermittlung der Sündenvergebung durch das Apostolat
Von der Sündenvergebung unbenommen bleiben Konsequenzen und Verantwortlichkeiten dem Staat oder Dritten gegenüber. Strafen des Gesetzgebers und die Verpflichtung, entstandenen Schaden wieder gutzumachen, werden durch die Sündenvergebung nicht aufgehoben.
