Kirchliche Fest- und Feiertage

Weihnachten

Blicken wir auf das Weihnachtsgeschehen. Eines Tages sandte Gott den Engel Gabriel in die galiläische Stadt Nazareth zu der Jungfrau Maria, die mit Joseph, einem Mann aus dem Geschlecht Davids, verlobt war. Gabriel begrüßte das Mädchen und sprach zu ihm: "Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben." mehr...

Palmsonntag

Wenn wir heute Palmsonntag feiern, folgen wir dem Brauch der Christengemeinde in Jerusalem. Schon um das Jahr 400 wird von ihr bezeugt, dass sie sich am Ölberg versammelt und in einer Prozession in die Stadt hinuntergeht. Die Kinder sollen dabei Palmwedel und Ölzweige in Händen getragen haben. Wenn wir den Palmsonntag begehen, steht der Herr selbst im Mittelpunkt, der sich nach dem Bericht der Evangelien vor allem Volk als der Messias und Friedensfürst zu erkennen gibt. mehr...

Karfreitag

Karfreitag ist jener Tag im Leben des Gottessohnes auf Erden, von dem uns die weitaus meisten Einzelheiten überliefert sind. In den vier Evangelien sind insgesamt 13 Kapitel den Ereignissen gewidmet, die vom letzten Abendmahl des Herrn mit den Jüngern über die Abschiedsreden, die Gefangennahme und die Verhöre bis hin zur Kreuzigung und zum Tod des Herrn reichen. Beim Beschäftigen mit diesen Ereignissen, die heilsgeschichtlich von höchster Bedeutung sind, wird die Größe des Opfers ganz deutlich, das unser Heiland Jesus Christus aus Liebe zu uns Menschen gebracht hat. mehr...

Ostern

Vom Karfreitag über den Sabbat bis zu diesem Morgen war das Grab bewacht worden. Maria Magdalena machte sich mit anderen Frauen auf den Weg zur Grabhöhle. Als sie anlangten, "geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee." Der Engel sprach zu den Frauen: "Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat". mehr...

Christi Himmelfahrt

Der Auferstandene blieb noch 40 Tage auf Erden und erschien den Seinen. Darüber wird in allen Evangelien und in 1. Korinther 15,5-7 berichtet. Die Zeit zwischen Auferstehung und Himmelfahrt dient dazu, dass sich Jesus als der „Lebendige“ zeigt, als derjenige, der den Tod überwunden hat. mehr...

Pfingsten

Das Wort "Pfingsten" finden wir - abgesehen von den Apokryphen; z. B. Tobias 2, 1 - nur im Neuen Testament; der Name aber geht zurück auf die griechische Bezeichnung für das "Fest der Wochen", ein jüdisches Erntedankfest. Die griechischen Worte "haemera pentaekostae" heißen übersetzt "der 50. Tag". Diese Bezeichnung hatte sich im Judentum für das "Fest der Wochen" eingebürgert. mehr...

Konfirmation

Das Wort Konfirmation kommt aus dem Lateinischen "confirmare"; es heißt übersetzt "bestärken, bestätigen". Der Bestärkung bedurfte derjenige, der das Sakrament der Heiligen Wassertaufe empfangen hatte. Dass in der Urkirche nach der Heiligen Wassertaufe unter Handauflegung der Heilige Geist gespendet wurde, war im Christentum bewusst geblieben. Der Konfirmationsgottesdienst findet zwischen Ostern und Pfingsten statt. mehr...